(openPR) Sie heißen „Humanressource“, „Faktor Arbeit“ oder „Personal“ – die Mitarbeiter in deutschen Unternehmen. „Wir vergessen dabei, dass es individuelle Menschen sind, welche diese Rollen ausüben“, sagt Prof. Thomas Fischer, der am 27.10.2014 von 18.30 - 20.30 Uhr in der IHK Rhein-Main/Darmstadt über das Thema „Neue Führungspsychologie“ sprechen wird.
Denn „Individualisierung“ sei heute der wichtigste Trend, so Prof. Fischer, der im Netzwerk culture2business aktiv ist. „Dieser Trend wird aber von Führungskräften nicht oder nur unzureichend beachtet“.
In seinem Vortrag zeigt er, wie sich Manager bewusst werden können, nicht mehr wie früher Systeme, Organisationen oder Prozesse zu lenken. Prof. Fischer: „Es ist nicht die Funktion, sondern der individuelle Mensch, der die Leistung erbringt, aber auch krank wird oder ein Burnout hat.“
Ein Schlüssel zum menschlichen Verhalten ist für Prof. Fischer die Psychodynamik, auf die er ausführlich in seinem Vortrag eingeht: Führungskräfte sollten das „innere Erleben“ ihrer Mitarbeiter verstehen, das sich im „äußeren Verhalten“ ausdrückt. Dazu wird Prof. Fischer sein Charaktertypologie-Modell erläutern. Moderne Manager sollten nicht als „Vorgabe- und Kontrollinstanz“ agieren, sondern Menschen befähigen, „bei der Erfüllung ihrer Aufgaben erfolgreich zu sein“.
Zur Person: Prof. Fischer ist Rechtsanwalt und leitet ein kleines, international tätiges Unternehmen im Finanzbereich. Außerdem ist er Lehrbeauftragter für Führungspsychologie an der „Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz“ (Ausbildung von Führungskräften im Bereich Führungspsychologie). Ausbildung: Studien in Ökonomie, Recht, Psychologie und Angewandte Ethik.











