(openPR) Zu einem typischen italienischen Essen gehört auch ein gutes Glas italienischer Wein. Undenkbar wäre der Genuss beliebter italienischer Spezialitäten wie Spaghetti Bolognese, Lasagne al Forno oder aber einer einfachen Pizza. Egal, ob ein Besuch beim italienischen Restaurant um die Ecke, ein Urlaub an der italienischen Riviera oder aber eine Reise in die Toskana – Chianti, Barolo und Bardolino gehören einfach dazu. Wir kennen und lieben italienischen Wein. Nichts steht so für das „dolce vita“, für das unbekümmerte Leben und die typisch italienische Lebensfreude wie der edle italienische Tropfen.
Anders als in vielen anderen Ländern werden in Italien nicht sehr viele einheimische Rebsorten angebaut. Zu den bekanntesten gehören die Nebbiolo-Traube und die Sangiovese-Traube, aus denen die hervorragenden und bekannten Weine Chianti Classico, der Vino Nobile di Montepulciano oder aber der Brunello di Montalcino hergestellt werden. Die Vielfalt an ausgezeichneten einheimischen Rebsorten machen das Weinland Italien insbesondere für Weinkenner und Gourmets so verlockend. Denn diese Trauben sorgen für den einzigartigen Charakter und den außergewöhnlichen Geschmack.
Qualität aus Tradition
Der Weinanbau hat in Italien eine große Tradition. Bereits in der Antike wurde in Italien Wein angebaut. Rund 20 % des weltweit erzeugten Weins kommen heute aus Italien – sowohl Tafelweine als auch Qualitätsweine. Die Bezeichnung IGT steht für Indicazione Geografica Tipica und kennzeichnet verschiedene regionale Landweine mit bestimmten Rebsorten und Jahrgangsangaben. Das Prädikat D.O.C. - Denominazione di Origine Controllata – erhalten nur Weine mit einem bestimmten Stil, die unter strengen Vorschriften und nur mit speziell zugelassenen Rebsorten hergestellt werden. Die höchste Qualitätsstufe stellt D.O.C. G. (Denominazione di Origine controllata e Garantita) dar.
Die berühmtesten Weine kommen aus der Toskana
Olivenbäume und Weinberge auf kleinen Hügeln zieren das Bild der Toskana und stehen symbolisch für das Urlaubs- und Weinparadies Italien. Hier sind die bekanntesten Rotweine Italiens beheimatet: Chianti Classico, Vino Nobile di Montepulciano und Brunello di Montalcino. Die Sangiovese-Traube ist die Hauptrebsorte der Toskana. Der Brunello di Montalcino wird zu 100 % aus der Sangiovese Grosso, einer Unterart der Sangiovese-Traube gewonnen, während der Chianti Classico zu 75 % aus der Traube stammt. Auch der Vino Nobile di Montepulciano wird fast ausschließlich aus dieser auserlesenen Traube gekeltert. Weitere Bestandteile sind die Rebsorten Trebbiano, Malvasia und Caniolo.
Edler Rotwein trifft auf weiße Trüffel – das Piemont
Nicht nur leckere weiße Trüffel gedeihen in der Hügellandschaft des Piemonts, sondern auch die einheimische Rebsorte Nebbiolo. Aus dieser exquisiten Traube wird einer der besten Weine Italiens hergestellt: der Barolo D.O.C.G. Ebenfalls auserlesen und sehr bekannt ist der Barbaresco, der auch zu 100% aus der Nebbiolo Traube gewonnen wird. Der Barbareso weist einen weichen, samtigen Charakter auf, während der Barolo einen sehr vollmundigen, körperreichen Charakter mit einem hohen Alkoholgehalt hat.
Weinbau in Venetien - von den Alpen bis zur Adria
Das Weinanbaugebiet Venetien erstreckt sich im Nordosten Italiens von den Alpen bis zur Adria. Hier wird die größte Weinmenge Italiens produziert. Der weiße Soave und die Rotweine Bardolino und Valpolicella sind die bekanntesten Weine Venetiens. Exportschlager ist aber der prickelnde Prosecco aus der berühmten Prosecco-Traube. Zu den größten Spezialitäten Venetiens gehört der Amarone, ein sehr schwerer und sehr konzentrierter Rotwein aus getrockneten Trauben der Rebsorten Corvina, Rondinella und Molinara.
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