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Wie geht es weiter mit dem Smart Metering in Deutschland?

20.10.201418:44 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Wie geht es weiter mit dem Smart Metering in Deutschland?
Kleine Nachlese zum smart metering day 2014
Kleine Nachlese zum smart metering day 2014

(openPR) 270 Teilnehmer konnte Anke Hüneburg, Leiterin des Bereichs Energie beim ZVEI e.V., zu den 1. metering days in Fulda begrüßen: „Smart Metering wird sich in Deutschland durchsetzen“ lautete ihr Statement zum Beginn des 2-tägigen Kongresses. Die GÖRLITZ AG war auch in diesem Jahr wieder als Aussteller vertreten. Im Vortrag des Koblenzer Herstellers wurde auf die aktuelle Marktsituation hingewiesen und im anschließenden Podiumsgespräch, unter der Moderation von Thorsten Causemann, Bereichsleiter Vertrieb, mit Vertretern aus Politik, Standardisierungsgremium, Verbraucherschutz und Hersteller über brennende Themen diskutiert.



Die verzögerte Veröffentlichung von politischen Rahmenbedingungen, konkret in Form der technischen Richtlinie, und die damit verbundenen fehlenden „Leitplanken“ über den zukünftigen verpflichtenden Einsatz von intelligenten Messsystemen stellen derzeit massive Hürden im Markt dar. Seit über 2,5 Jahren wartet das Messwesen auf Festlegungen zum künftigen Umfeld. „Das hat zur Folge, dass die Investitionsbereitschaft nachhaltig geschädigt wird. Die abwartende Haltung erstickt jegliche Innovation“, bemerkt Ingo Stolley, GÖRLITZ Vertriebsleiter Deutschland. „Viel zu oft habe ich im Gespräch mit unseren Kunden zu hören bekommen, dass man erst starte, wenn alle Unklarheiten beseitigt und alle offenen Fragen beantwortet sind.“ Aber ohne einen Technologiewechsel lassen sich die ambitionierten Ziele der Energiewende in Deutschland nicht erreichen. „Früher oder später wird dieser bereits vorgeschriebene Wechsel vollzogen werden müssen und spätestens dann müssen Stadtwerke und Energieversorger tätig werden.“ Aber wann wird das sein? Wann wird das offene Verordnungspaket finalisiert? Darauf konnte auch der Vortrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie keine abschließenden Antworten geben; das BMWi setze hier derzeit auf die Innovationskraft der marktteilnehmenden Akteure.

Ingo Stolley zeigte in seinem Vortrag „Smart Metering - Ready to go?“, was genau zu der herrschenden Unsicherheit führt. Sein Überblick endet mit lobenden Worten zur Arbeit des FNN, der mit der Fertigstellung der Lastenhefte zum Standardisierungsprojekt „MessSystem 2020“ einen wertvollen Beitrag geleistet und gewissermaßen „Licht ins Dunkel“ gebracht haben. Das Publikum stimmte zu und honorierte die Arbeit mit spontanem Applaus. Hardwareseitig ist durch das Projekt ein großer Schritt getan worden. So konnten auch viele Hersteller auf den metering days erste Gateway-Prototypen, die auf Basis dieses Lastenhefts entwickelt wurden, vorstellen. Auch GÖRLITZ.

Smart Metering ist jedoch immer ein Zusammenspiel von Hardware und Software und die Abbildung von Prozessen sowie die Berücksichtigung von Sicherheitsanforderungen ist ein sehr komplexes Feld, bemerkt der Referent. Energieversorger können heute schon aktiv werden, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein – mit der Best-Practice-Lösung von GÖRLITZ, mit der relevante Themen wie die Gateway-Administration, Anforderungen an die Hardware und Sicherheitsaspekte wie Kryptographie und Zertifikate im laufenden Betrieb erprobt werden können. Mit dem Einsatz des Best-Practice-Pakets, bestehend aus Software zur Verwaltung, Administration und Auslesung von Gateways und Messgeräten, Best Practice Gateways COMfor.SMGWone, Projektierung und Umsetzung vor Ort sowie einer ausführlichen Beratung und Schulung der zuständigen Mitarbeiter, können Energieversorger wertvolle Erfahrungen und eine genaue Vorstellung über Art und Ausmaß der zu erwartenden Veränderungen sammeln. Die Einführung intelligenter Messsysteme kann damit strukturiert und ohne Zeitdruck geplant und die notwendigen Schritte zu Umsetzung fundiert vorbereitet werden.

Die GÖRLITZ AG ist ein Unternehmen der IDS-Gruppe.

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