(openPR) Gerade kleine und mittlere Unternehmen werben heute noch nach dem Gießkannenprinzip. Hier mal eine Anzeige, dann ein Flyer oder eine Image-Broschüre. Im Herbst eine Messe und zwischendurch eine Postwurfsendung. Am Ende des Jahres stellt sich die Frage nach dem viel zitierten Return on Investment (ROI). Fest steht: In den seltensten Fällen kann eine Aussage getroffen werden zur Effizienz des Werbebudget-Einsatzes, Streuverluste nimmt man in Kauf und hofft, dass am Ende neue Kunden kommen oder der Bestelleingang steigt. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Mediaplaner kümmern sich nur selten um die kleinen und mittleren Betriebe. Oft sind die Budgets nicht attraktiv genug, man redet über kleine Anzeigen statt vierfarbige und teure Kampagnen, die Einzugsgebiete sind überschaubar und damit die Medienauswahl, zu der nicht selten auch die Gemeindemitteilungsblätter oder die Regionalausgaben der Tageszeitungen gehören. Harald Sauf aus dem mainfränkischen Mainstockheim kennt die Anforderungen der KMU und hat seine Media-Agentur konsequent auf den Mittelstand ausgerichtet. „Viele Unternehmer erschrecken bereits, wenn wir an die Analyse der bisherigen Werbeaufwendungen gehen und den Erfolg hinterfragen. Die Begriffe wie Streuverlust oder Teilbelegung, aber auch vieles aus dem Umfeld des Internetmarketings sind gänzlich unbekannt“, sagt der Experte, der nicht selten gleich nach dem ersten Gespräch die Hälfte der Werbeträger in Frage stellt und dem Unternehmer gezielte Fragen stellt. Was soll überhaupt mit der Werbung erreicht werden? Wer soll angesprochen werden? Welche Medien werden von den Kunden genutzt?
Die Optimierung der vielen Werbeträger und Werbemittel führt in den meisten Fällen zu einer schnellen Reduzierung des Werbebudgets – ohne die Wirkung einzuschränken. Im Gegenteil. Sauf behauptet: „Der intelligente Marketing-Mix bringt immer eine höhere Trefferquote bei der Zielgruppe. Man muss nur wissen, über welche Kanäle man seine umworbenen Kunden erreicht“. So warnt der gelernte Druckereifachmann vor einem „Social Media Wahn“. Seiner Ansicht nach haben die Oldies in der Kommunikation längst nicht ausgedient. „35 Prozent der Menschen schätzen nach wie vor den guten und informativen Brief und viele Ältere erreiche ich halt nicht über Facebook“.











