(openPR) Wiesbaden, Oktober 2014 – Wenn Zähne schmerzen und diese Schmerzen nicht nachlassen, dann steckt in manchen Fällen eine Entzündung des Zahnnervs dahinter. Sie muss diagnostiziert und entsprechend behandelt werden. Die Technik dafür lautet im Fachjargon Endodontie, im Volksmund ist sie bekannt als Wurzelkanalbehandlung. Nahezu jede Zahnarztpraxis führt Wurzelkanalbehandlungen durch. Allerdings gibt es enorme Qualitätsunterschiede, die sich sehr stark auf das Zahnwohl des Patienten und die Lebensdauer eines Zahnes auswirken können: Je besser die Techniken, die medizinischen Geräte und die Kompetenz und Qualifikation des Behandlers, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Zahn langfristig erhalten werden kann.
Wie so oft steckt auch hinter einem entzündeten beziehungsweise abgestorbenen Zahnnerv die Ursache Karies, Zahnfäule. In manchen Fällen sind es andere Gründe: Es kommt vor, dass ein Zahnnerv einfach so abstirbt, dass der Zahn schon länger aufgrund einer großen und tiefen Füllung oder Krone anfällig ist oder dass er bereits leicht frakturiert ist: Wer dann knirscht, auf einen Kirschkern oder ähnliches beißt, zertrümmert ihn komplett. Die Symptome für einen abgestorbenen Zahnnerv können typische Schmerzen wie etwa ein Stechen im Zahn sein, eine Heiß-Kalt-Empfindlichkeit oder ein Pochen, das immer wieder auftritt. Die Diagnose stellt der Zahnarzt: „Wenn ich am Zahn klopfe und der Patient reagiert empfindlich, weiß ich, der Zahnnerv ist entzündet. Alternativ kann auch ein Kältetest Klarheit bringen. Ist der Zahnnerv tot, reagiert er nicht auf die Kälte, ist er gesund, reagiert er", so Dr. Hans Kramer, Spezialist für Wurzelkanalbehandlungen in der Praxis „Schöner Mund" am Standort Wiesbaden. Völlige Sicherheit bringt in der Regel ein Röntgenbild. Es sei denn, die Entzündung ist gerade im Entstehen - dann ist nichts erkennbar und nur der Klopf- oder Kältetest schaffen Klarheit.
Mit dem Mikroskop sieht man 25 Mal mehr
Bei "toten" Zähnen sind die Zahnnerven und Blutgefäße im Zahn abgestorben. Eine Versorgung des Zahnes von innen heraus bleibt aus, die Zahnhartsubstanz wird mit der Zeit instabil. Mit einer Wurzelkanalbehandlung kann der Zahn wiederhergestellt und stabilisiert werden. Erkranktes Gewebe muss dafür entfernt und der Wurzelkanal von schädlichen Bakterien gereinigt werden. Anschließend wird er mit speziellem Material aufgefüllt und bakteriendicht verschlossen. "Wichtig ist, dass alle Kanäle sorgfältig gereinigt und möglichst keimarm verschlossen werden. Gerade hier liegen die Herausforderung für den Zahnarzt und das Schicksal des Patienten", so Dr. Hans Kramer. Denn die Schwierigkeit besteht darin, dass das Zahninnere ein komplexes Kanalsystem mit oftmals komplizierten Verzweigungen bildet. „Mit dem bloßen Auge oder einer medizinischen Lupe lassen sich die genauen Verzweigungen mitunter gar nicht erkennen, denn wir reden hier von Wurzelkanälen mit einer geringen Größe von durchschnittlich 0,2 mm im Durchmesser." Bei „Schöner Mund" hat man speziell für die Wurzelkanalbehandlung ein hochmodernes Operationsmikroskop angeschafft. Dank einer 25fachen Vergrößerungsmöglichkeit lassen sich so alle Wurzelkanäle und sogar kleinste Verästelungen problemlos auffinden. "Selbstredend, dass wir mit dieser Behandlungsmethode die sichersten und besten Ergebnisse einer Wurzelkanalbehandlung erreichen und so den langfristigen Zahnerhalt sicherstellen", erklärt Dr. Kramer, der in der Praxis „Schöner Mund" in Wiesbaden alle Patienten, die eine Wurzelkanalbehandlung mit dem Mikroskop wünschen, betreut.
"Nur was man sieht, kann man auch behandeln."
Bei „Schöner Mund", einem Expertennetzwerk von Zahnmedizinern an acht Praxisstandorten in Rhein-Main und Rheinhessen, ist man froh, dass man den Patienten die Wurzelkanalbehandlung mit Mikroskop anbieten kann. Denn nach wie vor ist es eine Besonderheit: Die Investitionskosten sind beachtlich. Zudem braucht es einen Spezialisten wie Dr. Hans Kramer, der die Zusatzqualifikation "Master of Endodontie" mitbringt. Die Wiesbadener Praxis verfügt damit über jahrelange Expertise im Bereich der mikroskopischen Endodontie, „Schöner Mund“ verfügt jedoch auch an den Standorten Frankfurt Niederrad und im rheinhessischen Westhofen über Mikroskope und entsprechende Experten. Eine Kassenleistung ist die Spezialistenwurzelbehandlung nicht. Aber die Argumente für diese Methode überwiegen: Die Verwendung eines besseren Instrumentariums, das hochmoderne Mikroskop, die Behandlung durch einen Spezialisten und die längere Haltbarkeit des Zahnes. Die Liste der Vorteile, die immer mehr Patienten überzeugt, komplettiert der Zahnarzt und Wurzelkanalspezialist Kramer mit folgendem: "Nur was man sieht, kann man auch behandeln."










