(openPR) Frankfurt. Ein Ehrentag, der die Oma würdigt ist eine tolle Idee. Eigentlich sollte der Tag besser „Großelterntag“ heißen, denn auch die Opas unterstützen die Familien. Am 14. Oktober ist deutschlandweit Oma-Tag. Leider hat nicht jeder heute eigene Großeltern, doch es gibt eine schöne Alternative.
Gerade in Metropolen fehlt Familien häufig der Kontakt zu den eigenen Großeltern, weil sie wegen ihres Berufs oder Studiums in eine Großstadt gezogen sind. Hier setzt die Oma-Opa-Vermittlung des Familienzentrums Monikahaus an. Sie stellt den Kontakt zwischen Familien und Senioren her und bringt die unterschiedlichen Generationen zusammen. Bevor es zu einer Vermittlung kommt, fragt Helga Mikuszeit, die die Vermittlung im Familienzentrum betreut, gezielt auf beiden Seiten nach Wünschen und Bedürfnissen. Schließlich gilt es herauszufinden, wer gut zu einander passt. Aber es gibt kein Patentrezept. Und manchmal ist es einfach Liebe auf den ersten Blick, so wie damals bei Familie Kern und Anja Ortmann. „Die Senioren haben Zeit für Geschichten, fürs Basteln und fürs gemeinsame Kochen oder Backen. Das ist eine große Bereicherung für Eltern“, erzählt Mikuszeit. „Wer sich ehrenamtlich in der Oma-Opa-Vermittlung engagiert, erfährt eine große Wertschätzung“, so Mikuszeit weiter. „Doch leider können wir viel weniger Senioren für die Vermittlung gewinnen, als wir Anfragen von Familien haben. Über 60 Familien aus dem Stadtgebiet suchten allein in diesem Jahr Patengroßeltern, ein Drittel davon für zwei Kinder oder mehr. „Patengroßeltern sein, das hält jung und macht glücklich“, meint Helga Mikuszeit begeistert. „Das sollte man unbedingt ausprobieren!“
2008 startete die Oma-Opa-Vermittlung im Familienzentrum Monikahaus - Träger ist der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Frankfurt. Sie interessieren sich für eine Patenschaft - dann rufen Sie Helga Mikuszeit freitags von 12 bis 16.00 Uhr an. Weitere Informationen unter www.skf-frankfurt.de oder unter 069-9738230.








