(openPR) Am 17. Februar 2011 um 20.00 Uhr im Theaterzelt „Das Schloss“
Oliver Polak bricht Tabus wie andere das Brot: Mit viel Witz und Humor verarbeitet der auch als Schauspieler und Moderator bekannte Künstler seine jüdischen Wurzeln –ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
In einem Land, in dem man schneller sieben Armleuchter als einen siebenarmigen Leuchter findet, braucht es schon den „Panda aus Papenburg“ (der Künstler legt Wert auf die Feststellung, dass lediglich Vergleiche mit der Optik des Tieres, nicht aber mit dem Sexleben zulässig sind. Danke.), um den jüdischen Humor zurück in die Schrankkombination deutscher Wirklichkeit zu stellen. Polak ist die gnadenlos gute Mischung aus Woody Allen, Udo Jürgens und Alf. Welche Religion ist die richtige für mich? Warum ist eine Bah Mitzvah eine tolle Gelegenheit, ein paar Gramm abzunehmen, und wie funktioniert das überhaupt? Taugt „meine Oma ist in Auschwitz gestorben“ als Anmachspruch? Wie feiert man am selben Tag Mauerfall und Reichsprogromnacht und in welchem Kostüm? Warum eigentlich kann man sich als Jude in England mal so richtig deutsch fühlen? Und was zur Hölle ist bitte ein Holocaustfreizeitpark? Fragen, die sich keiner zu stellen traut und die Polak beantwortet. Wer Talmud immer noch für Magentabletten hält, in die Leiden der emsländischen Provinz eintauchen oder schlicht erleben will, wie sich ein Saal plötzlich in ein knallbuntes Jewsical verwandelt, für den ist Polak ein Muss. Wäre Polak Gastronom, man würde ihm einen Stern verleihen, wobei... besser nicht!










