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Hausaufgaben & Co. - Jedes Kind ist anders

25.09.201418:19 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Vielleicht kennen Sie das, eigentlich soll ihr Kind doch seine Hausaufgaben immer direkt nach der Schule an seinem Schreibtisch erledigen, doch all zu oft ist es so, dass ihr Kind alles mögliche macht, nur nicht Lernen oder seine Hausaufgaben. Da kann es schon mal sein, dass es zu Spannungen zwischen ihnen und ihrem Kind kommt, die unnötigen Stress und Frust verursachen. Ich würde ihnen heute gerne eine Anregung vermitteln, die helfen kann, dass das Lernen und Hausaufgaben erledigen in Zukunft besser klappt.

Während meiner Arbeit mit den Kids sind immer mal wieder welche dabei, für die genau dieses Hausaufgaben erledigen oder Lernen zu einer bestimmten Zeit oder an einem bestimmten Platz ein “nerviges” Thema ist. Sie erzählen, dass es einfach für sie so nicht funktioniert. Meine erste Frage lautet dann immer: Wenn Du etwas ändern könntest, damit es mit dem Lernen oder den Hausaufgaben besser klappt, was wäre das? Oft kommt sehr schnell dabei heraus, dass die Kids gerne mitbestimmen möchten, zu welcher Zeit zum Beispiel sie ihre Hausaufgaben machen, da sie selbst am besten wissen, wann sie sich gut darauf konzentrieren können. Einige sind direkt nach der Schule am effektivsten, andere jedoch sagen, dass sie gerne erst mal etwas vollkommen anderes machen möchten. Sei es erst mal nur eine Pause zum Chillen einlegen oder aber tatsächlich woanders hinzugehen, um etwas mit den Freunden zu unternehmen und danach alles zu erledigen. Vielleicht schleicht sich bei ihnen jetzt der Gedanke ein: Naja, danach sind sie dann völlig platt oder aufgedreht, so dass gar nichts mehr klappt. Das ist natürlich möglich. Wenn ich jedoch genau dieses Thema mit den Kindern und Jugendlichen anspreche, sagen sie sofort, dass das eben kein Thema ist. Sondern im Gegenteil die Pause dazu beiträgt, dass sie sich danach besser konzentrieren können. Sie begründen das damit, dass sie zu der anderen Zeit ansonsten in ihrem Zimmer sitzen und an alles mögliche denken, nur nicht an Hausaufgaben oder Lernen. Denn die Tatsache, dass sie zum Beispiel etwas viel Tolleres mit ihren Freunden unternehmen könnten, die draussen unterwegs sind, lenkt sie komplett ab.

Ich kann diese Gedankengänge der Kids gut nachvollziehen, wenn ich ehrlich bin. Denn geht es uns manchmal nicht genauso, wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen? Möchten wir oft nicht auch erst einmal etwas komplett anderes sehen oder tun, damit wir uns im Nachgang um die Dinge kümmern können, die noch erledigt werden “müssen”?

Wieder andere Kids sagen, dass sie besser lernen oder Hausaufgaben machen können, wenn sie nicht “steif” an einem Schreibtisch sitzen. Ihnen fällt es leichter sich auf den Lernstoff zu konzentrieren, wenn sie sich irgendwo gemütlich hinsetzen können und sei es, dass sie sich auf das Sofa fletzen oder auf dem Boden liegen. Der “ungemütliche” Schreibtisch ist für sie da eher kontraproduktiv.

Die Feedbacks der Kinder und Jugendlichen zeigen ganz bewusst auf, dass jedes Kind seine eigene Art und Weise hat und braucht, wie es am besten und effektivsten für sich lernt oder Hausaufgaben erledigt. Es ist wichtig, dass wir unsere Kinder darin unterstützen herauszufinden, welche Methode für sie am besten ist. So erreichen wir, dass die Hausaufgaben und das Lernen weniger abschreckend wirkt. Klar, ist es dann immer noch alles nicht so toll, denn wer mag schon Hausaufgaben, aber zumindest geben wir ihnen somit die Möglichkeit, es für sie so “angenehm” wie möglich zu gestalten und dadurch mehr Motivation zu entwickeln.

Mein Vorschlag zum Ausprobieren: Nehmen sie sich die Zeit und fragen sie ihr Kind einmal, wie und wann es seiner Meinung nach am besten Lernen oder Hausaufgaben machen kann. Hören sie sich ganz offen an, was es zu sagen hat. Vielleicht sind das erst einmal etwas unrealistische Wünsche, wie z.B. einmal die Woche. Das ist aber nicht schlimm. Wichtig ist ganz einfach, dass sie sich und ihrem Kind mit einem offenen Dialog ermöglichen darüber zu sprechen und dadurch die beste und praktikabelste Lösung für die Zukunft zu finden. Sie dürfen gespannt sein, was dabei für ein Konstrukt entsteht. Und dann heisst es ausprobieren und schauen, ob und wie es funktioniert.

Vielleicht können sie am Anfang eine kleine Probezeit mit ihrem Kind vereinbaren, um zu schauen wie gut es sich umsetzen lässt. Eine Möglichkeit wären zum Beispiel vier Wochen. Sie können mit ihrem Kind ausmachen, dass sie sich dann noch einmal gemeinsam anschauen, wie die vier Wochen gelaufen sind. Jeder darf seine Meinung dazu äussern. So geben sie dem Ganzen die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und den Gegebenheiten anzupassen. GANZ WICHTIG: Loben sie ihr Kind immer wieder, wenn es gut klappt. So erhält ihr Kind noch mehr Motivation so weiter zu machen, auch wenn Hausaufgaben und Lernen eigentlich gar nicht so viel Spaß machen.

Ihr Kind wird es ihnen danken und die Verständigung zwischen ihnen beiden wird dadurch verbessert. Sie werden sehen, was es bewirken kann, wenn sie ihrem Kind ermöglichen, nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Präferenzen zu lernen oder Hausaufgaben zu erledigen.

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