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Zahnmedizinisch gut versorgt bis ins hohe Alter

19.09.201409:15 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Zahnmedizinisch gut versorgt bis ins hohe Alter

(openPR) Alzey, September 2014 – Deutschlands Gesellschaft befindet sich im Wandel. Seit 1972 ist die Sterberate höher als die Geburtenrate. Dadurch verliert Deutschland insgesamt an Bevölkerung. Zugleich wächst die Zahl der älteren Menschen. Laut Statistiken wird der Anteil der über 60-jährigen von derzeit rund 27 Prozent auf 39,2 Prozent im Jahr 2060 ansteigen. Nicht nur Wirtschaft und Politik stellt dieser demografische Wandel vor besondere Herausforderungen. Sondern auch die Medizin. Denn es gibt immer mehr ältere Menschen, die versorgt werden müssen. In den Schöner-Mund-Praxen nimmt man die Herausforderung an: Mehrere Zahnärzte haben sich weiter qualifiziert, teilweise sind sie sogar auf die Alterszahnmedizin spezialisiert.



Der medizinische Fortschritt macht es möglich, dass Menschen immer älter werden und auch immer länger bei guter Gesundheit sind. Sowohl der allgemeine medizinische Gesundheitszustand als auch das zahngesundheitliche Befinden sind oftmals bis ins hohe Alter gut. Voraussetzung ist, dass die Menschen ihren Beitrag dazu leisten, regelmäßig zur zahnärztlichen Prophylaxe- und Vorsorgeuntersuchung gehen und ihre Zähne auch daheim bestmöglich pflegen. „Es ist nicht so, dass der Zustand der Zähne mit steigendem Alter automatisch schlechter wird", erklärt Dr. Hans-Ludwig Kremer, Zahnarzt in der Praxis Schöner Mund in Alzey. Dennoch besteht eine Relation zwischen Alter und Zahn-Mund-Beschaffenheit: „Fakt ist, dass mit steigendem Alter die Fitness bei vielen Menschen sowie manuelle und visuelle Fähigkeiten nachlassen und gesundheitliche Beeinträchtigungen dazu führen, dass sie unter anderem dann auch ihre Zähne nicht mehr so pflegen können, wie sie müssten." Als Beispiele nennt Kremer die Sehtüchtigkeit, die altersbedingt abnehmen kann oder etwa die Beweglichkeit. Beides führt dazu, dass auch die Zähne weniger sorgfältig und gewissenhaft geputzt werden. Weitere Faktoren für nachlassende Pflege und steigende zahngesundheitliche Risiken sind auftretende Begleiterscheinungen wie etwa Demenz, wodurch einfach vergessen wird zu putzen, oder Immobilität, ausgelöst durch Arthrose oder einen Schenkelhalsbruch.

Austausch zwischen Zahnarzt und Hausarzt wichtig

Oftmals sind es auch andere Begleiterscheinungen bzw. Krankheiten, die die Mundgesundheit beeinflussen, ergänzt Kremers Kollege, Gundolf Schüttfort, Zahnarzt in der Praxis Schöner Mund am Standort Frankfurt-Niederrad. Schüttfort führt hier den Diabetes mellitus sowie die Einnahme von Blutverdünnungsmitteln an: „Ist ein Diabetiker schlecht oder falsch eingestellt oder der Diabetes unerkannt, kann sich das sehr negativ auf die Wundheilung und Infektabwehr allgemein auswirken. Für uns als Zahnärzte ist es daher wichtig, über Allgemeinerkrankungen unserer Patienten Bescheid zu wissen." Wichtig ist außerdem, informiert zu sein, wenn Blutverdünnungsmittel wie Marcumar nach einer Thrombose oder bei Vorhofflimmern eingesetzt werden. Auch Medikamente, die die Speichelproduktion hemmen und dadurch die Kariesanfälligkeit steigern - dazu gehören Neuroleptika, Antidepressiva, Mittel gegen Demenz - müssen angezeigt werden. „Zahnarzt und Hausarzt, oder auch andere behandelnde Ärzte, müssen eng zusammenarbeiten, um Transparenz herzustellen und den Patienten bestmöglich und sicher zu versorgen", so Schüttfort.

Zahnmedizinische Betreuung in Pflegeheimen und ambulant

Wenn pflegebedürftige Menschen im Heim leben, muss ihre zahnmedizinische Gesundheit ebenfalls sichergestellt sein. Die Zahnärzte der Praxen Schöner Mund besuchen in regelmäßigen Abständen Heime und versorgen dort die Bewohner anhand eines Prophylaxekonzepts für die zahnärztliche Betreuung. In der Regel beginnt der Erstkontakt mit einer Anamnese: Der Zahnstatus des Patienten wird begutachtet, seine visuellen und mobilen Fähigkeiten sowie der gesamte Gesundheitszustand werden beurteilt, Medikamente berücksichtigt, die gegebenenfalls eingenommen werden. Anhand der Ergebnisse wird im Anschluss ein Plan über Art der Pflege und Regelmäßigkeit der zahnärztlichen Kontrollen erstellt. Genauso wichtig wie die Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und behandelndem Zahnarzt ist auch der Austausch zwischen Zahnarzt und Pflegepersonal in den Heimen. Hans-Georg Kremer, der über eine zusätzliche zertifizierte Ausbildung für seniorengerechte Prophylaxe und mobile Betreuung verfügt, erklärt: „Wir stellen ein Prophylaxekonzept aus, schulen das Pflegepersonal und gehen mit ihnen den Mundpflegeplan durch. So ist sichergestellt, dass jeder Heimbewohner oder -patient die Pflege bekommt, die er benötigt." In der Schulung werden die Mitarbeiter auch für Veränderungen im Mundinnenraum sensibilisiert, so dass sie Auffälligkeiten wie etwa Tumore der Mundschleimhaut bei den Heimbewohnern bemerken und frühzeitig den Zahnarzt informieren können.

Ähnlich sieht das Betreuungskonzept bei ambulant versorgten Senioren oder pflegebedürftigen Menschen aus. Sofern der Zahnarzt informiert ist, erstellt er einen Pflegeplan, den die Angehörigen oder der ambulante Pflegedienst umsetzen, und kommt in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle beziehungsweise zusätzlich, wenn es akuten Bedarf gibt. Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist auch hier wichtig, um ein gut funktionierendes Betreuungskonzept zu erstellen und zum Wohl der Patienten umzusetzen.

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