(openPR) Seit dem ersten Juli gibt es mit Dr. Konrad Kneser einen neuen Belegarzt am Alice-Hospital. Mit dem neuen Internisten und Lungenfacharzt hat die Klinik zugleich ihr Spektrum um den Fachbereich Pneumologie erweitert.
Bisher standen Patienten mit Atemwegstörungen am Alice-Hospital bereits die Lungenfachärzte Prof. Dr. Karl-Otto Steinmetz und Dr. Andreas Forster konsiliarisch zur Verfügung. Nun arbeiten die beiden Spezialisten zusammen mit Dr. Kneser. Dieser hat seine Praxis für Pneumologie in der Dieburger Straße direkt gegenüber dem Alice-Hospital. Seine Patienten können sowohl ambulant in der Praxis als auch belegärztlich stationär im Hospital betreut werden.
Dr. Kneser ist Internist und Facharzt für Pneumologie mit Zusatzausbildungen in Intensiv-, Schlaf- und Beatmungsmedizin. Zu den Schwerpunkten des 46-Jährigen gehören unter anderem schlafbezogene Atemstörungen. Dazu zählt zum Beispiel das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom. Dabei kommt es während des Schlafens wiederholt zu Atemausfällen, Da Betroffene in der Regel dadurch unbemerkt aufwachen, leiden sie tagsüber unter großer Müdigkeit. Dr. Kneser verfügt hier über große klinische Erfahrung. Am St. Elisabethen Krankenhaus in Frankfurt hat er eine Fachabteilung für Schlafmedizin aufgebaut, die er auch weiterhin zusätzlich zu seinen Tätigkeiten in Darmstadt leitet. Prof. Steinmetz und Dr. Forster, verfügen ebenfalls über eine Zusatzausbildung in der Schlafmedizin und sind außerdem ausgebildete Allergologen, Prof. Steinmetz zusätzlich Umweltmediziner.
Zusammen bieten die Lungenfachärzte Patienten mit Krankheiten der Atemwege nun ein breites Spektrum an ambulanten als auch stationären Behandlungen. Zu den Krankheitsbildern in der Pneumologie (griechisch „Pneumo“ = „Luft“, „logie“ = „Lehre“) gehören unter anderem Lungenentzündungen, Lungenkrebs, das Asthma bronchiale und die COPD, die ähnlich wie das Asthma mit einer Verengung der Bronchien einhergeht, aber durch Rauchen ausgelöst und daher im Volksmund Raucherlunge genannt wird. Auch Patienten mit unklarem Husten, Atemnot oder einer atembedingten Leistungseinschränkung finden in der neuen Abteilung kompetente Ansprechpartner.
Die Klinik stellt dem Arzt und seinen Patienten eine neue Endoskopie-Einheit zur Verfügung, die sämtliche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bietet, bis hin zu dem sogenannten endobronchialen Ultraschall, das die bildgebenden Verfahren einer Lungenspiegelung und einer sonografischen Untersuchung kombiniert. Dadurch kann Dr. Kneser nicht nur die Atemwege selbst, sondern auch die Bronchien umgebendes Gewebe, zum Beispiel anliegende Lymphknoten, beurteilen. Mithilfe der Lungenfunktionsdiagnostik, dazu zählen die Spirometrie und die Ergometrie, messen sie bestimmte Parameter – etwa Atemvolumina, um die Lungenleistung ihrer Patienten zu beurteilen.
Diejenigen, die eine Heimbeatmung benötigen, finden in Dr. Kneser einen erfahrenen Ansprechpartner. Auch wer unter Nahrungsmittelallergien, Heuschnupfen, allergischem Asthma oder anderen Atemwegallergien leidet, ist in der Praxis an der richtigen Adresse. Gerade bei Kindern gibt es hier eine zunehmende Zahl an Betroffenen, mehr als jedes zehnte Kind leidet heute unter Allergien. Am Alice-Hospital arbeitet der Lungenfacharzt eng mit den Fachkräften in der benachbarten Kinderklinik Prinzessin Margaret zusammen.
Dr. Konrad Kneser hat nach seiner Ausbildung im Krankenhaus Nordwest in Frankfurt fünf Jahre die Abteilung für Pneumologie/Schlaf- und Beatmungsmedizin am St. Elisabethen Krankenhaus in Frankfurt geleitet. Für den Wechsel an das Alice-Hospital hat er sich entschieden, weil er zum einen die Pflege an der Klinik als sehr hochwertig und zum anderen die Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung als besonders vorteilhaft empfindet. „Lungenmedizin bedeutet schwerpunktmäßig die Versorgung von Patienten mit chronischen Erkrankungen. Durch die intensive Patientenbindung aufgrund des Belegarztsystems kann ich nun meine Patienten auch in Phasen der akuten Verschlechterung, die einen stationären Aufenthalt erfordern, weiterbetreuen“, so der Lungenfacharzt.












