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Ärztliche Aufklärung verbessert Therapieerfolg

17.09.201412:31 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Ärztliche Aufklärung verbessert Therapieerfolg

(openPR) Allensbach befragt Patienten zu orthopädischen Hilfsmitteln

Düren, 17. September 2014. Je besser sich Patienten über die Wirkung von Kompressionsstrümpfen, Einlagen sowie Bandagen und Orthesen vom Arzt informiert fühlen, desto größer ist der Therapieerfolg. Das ist eines der zent-ralen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom durchgeführt hat. Befragt wurden mehr als 1.200 Frauen und Männer, wie sie orthopädische Hilfsmittel und medizinische Kompressionsstrümpfe nutzen, wie die Produkte wirken und welche Rolle die Leistungen der Ärzte spielen.



Patienten möchten Wirkung und Gebrauch eines medizinischen Hilfsmittels erläutert bekommen – nicht anders als bei Medikamenten auch. Dieser Aufgabe kommen die Ärzte im Allgemeinen sehr gut nach. So informierten sie zu 85 Prozent darüber, wie Kompressionsstrümpfe und Bandagen/Orthesen wirken. Bei Einlagen lag die Quote bei 76 Prozent. Wie die Allensbach-Studie zeigt, hat die Aufklärung direkten Einfluss auf den Therapieerfolg: Informierten Hausärzte und Orthopäden ihre Patienten darüber, wie Kompressionsstrümpfe wirken und wie sie anzuwenden sind, attestierten die Patienten dem verordneten Hilfsmittel eine positive Wirkung. 87 Prozent dieser Befragten gaben an, Kompressionsstrümpfe helfen ihnen „sehr viel“ oder „viel“. Ohne Beratungsgespräch waren dagegen nur 67 Prozent vom Nutzen überzeugt. Auch bei Bandagen/Orthesen ist diese Tendenz zu erkennen, wenn auch weniger ausgeprägt. Anders bei Einlagen: Ob der Arzt die zu erwartenden Effekte von Einlagen erläutert, spielt den Patienten zufolge keine Rolle.

Kontrolle nur bei durchschnittlich jedem zweiten Hilfsmittel
Nach der Verordnung orthopädischer Hilfsmittel sollte der Arzt in einem Folgetermin prüfen, ob der Patient das richtige Produkt erhalten hat und ob es korrekt sitzt. Am konsequentesten erfolgt diese Kontrolle bei Bandagen beziehungsweise Orthesen: 59 Prozent der Patienten geben an, dass ihr Hilfsmittel begutachtet wurde. Kompressionsstrümpfe werden bei etwa 50 Prozent der Patienten kontrolliert, Einlagen nur bei 41 Prozent.

Mehr Verordnungen, bessere Therapietreue
Die Studie belegt darüber hinaus, dass es einen deutlichen Zusammenhang gibt, wie häufig Ärzte Hilfsmittel bei chronischen Indikationen verordnen und wie regelmäßig Patienten sie anwenden.
Wer Kompressionsstrümpfe benötigt, sollte schon aus hygienischen Gründen mindestens ein zweites Paar besitzen. 71 Prozent der Patienten, die mindestens drei Paare in Gebrauch haben, tragen die Strümpfe an sieben Tagen in der Woche. Vor diesem Hintergrund schneidet die Verschreibungspraxis der Ärzte positiv ab: 37 Prozent der Patienten erhielten in den zwölf Monaten vor der Befragung ein Rezept, 35 Prozent sogar zwei. In 11 Prozent der Fälle verordnete der behandelnde Hausarzt oder Orthopäde sogar mehr als zweimal neue Kompressionsstrümpfe.
Für Intensivnutzer von Einlagen gilt: Je länger die Tragedauer desto größer der Versorgungsbedarf. Der Wunsch nach einem Austauschpaar korrespondiert mit der täglichen Nutzung. Patienten, die ihre Einlagen elf Stunden und länger tragen, legen zu 64 Prozent Wert auf ein zweites Paar – auch um damit unterschiedliche Schuhe bestücken zu können.

Weitere Informationen zu der repräsentativen Patientenumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach finden Sie unter www.eurocom-info.de/studien.

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