(openPR) Korkbeläge gibt es in verschiedenen Qualitäten. Platten aus Massivkork sind zwischen 4 und 8 mm dick, furnierte Platten bestehen aus einer dickeren Korklage und einer dünnen Zier- und Nutzschicht. Die Oberflächen beider Arten können naturbelassen, gefärbt, geölt oder versiegelt sein. Die Platten können, wie Parkett oder Laminat, vollflächig verklebt oder beweglich (schwimmend) verlegt werden.
Das Verkleben ist ein wenig schwieriger und bedarf einer gründlichen Vorbereitung. Der Untergrund muss sauber und trocken sein. Das Wichtigste ist, dass er völlig eben ist. Selbst kleine Unebenheiten zeichnen sich später deutlich auf dem Boden ab. Die Mühe sollte man auf sich nehmen, wenn der Boden über einer Fußbodenheizung verlegt wird. Das vollflächige Verkleben ist mit sogenanntem Klebekork einfach zu bewältigen, als mit normalen Platten und Klebstoff. Bei diesem Kork ist die Unterseite mit Klebstoff versehen, die Platten müssen nur aufgelegt und angedrückt werden.
Heimwerker können sich aber auch für die schwimmende Verlegeart entscheiden, denn diese ist deutlich einfacher. Am einfachsten ist das Verlegen von Platten, die sich automatisch miteinander Verbinden und deren Unterseite mit einer Dämmschicht versehen ist. Bei dieser Ausführung geschieht das Dämmen und Bodenverlegen in einem Arbeitsgang. Dies spart viele Zeit. Außerdem verschwinden Unebenheiten oder eventuell vorhandene Klebstoffreste eines vorherigen Boden unter den Platten.
Sofern rohe, also naturbelassene Korkplatten verlegt wurden, müssen diese nach dem Verlegen einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden. Die kann aus einer eindringen Pflege wie Öl bestehen oder aus einer Versiegelung. Öl unterstreicht die
Struktur des Korks und schützt vor Schmutz sowie Feuchtigkeit. Diese Mittel müssen mehrfach in größeren Abständen aufgetragen werden, der Boden wird nach und nach gesättigt und bedarf dann nur noch selten einer neuen Pflege. Eine Versiegelung erhöht die Belastbarkeit nimmt dem Boden aber auch die Natürlichkeit. Sie muss mehrfach hintereinander aufgetragen werden. Sie schützt Kork vor Abrieb und Verunreinigungen. Der Boden bekommt einen matten Glanz.
Um die Lebensdauer eines Korkboden zu verlängern, muss er regelmäßig mit speziellen Pflegeprodukten behandelt werden.
Weitere Informationen zum Kork verlegen erhält man auch auf http://naturboden-falkensee.de/eigenschaften/.



















