(openPR) MANNHEIM. Der Verband türkischer Unternehmer Rhein-Neckar e.V. (TID) und die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) haben eine langfristige Kooperation vereinbart. Im Zentrum steht die Gewinnung von gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften - insbesondere im bi-kulturellen Arbeitsmarkt der Metropolregion Rhein-Neckar. Weitere Schwerpunkte sind der Aufbau und die Pflege von Beziehungen zu Unternehmen, die von Bürgern mit türkischem Migrationshintergrund geführt werden. Der Vorsitzende des TID, der Deutsch-türkische Vorbildunternehmer Mustafa Baklan, hält große Stücke von der Kooperation mit der HdWM.
Baklan: "Als türkischstämmige Arbeitgeber sind wir stolz, Partner einer deutschen Hochschule sein zu dürfen. Die HdWM ist zugleich die einzige Hochschule in der Bundesrepublik, der ein Deutsch-Türkisches Institut für Arbeit und Bildung angegliedert ist. Ziel dieses Institutes ist es, den Dialog zwischen Deutschen und in Deutschland lebenden Menschen mit türkischem Migrationshintergrund auf der Bildungs- und Arbeitsebene sowie in wissenschaftlicher Hinsicht zu fördern. Wir möchten die Jugend, insbesondere türkischstämmige Kinder, aber selbstverständlich auch alle anderen anspornen, die HdWM zu besuchen, denn dort wird die nächste Generation an leitenden Fachkräften ausgebildet. Unser Verein umfasst derzeit fast 160 Unternehmer von kleinen bis mittelgroßen Betrieben, die auf regionaler, bundes- und internationaler Ebene arbeiten. Seit geraumer Zeit herrscht auf dem Markt bei türkischen wie auch deutschen Unternehmern ein hoher Bedarf an Fachkräften. Diesen Bedarf möchten wir als Unternehmerverband beseitigen helfen und forcieren deshalb die Zusammenarbeit mit dem HdWM“.
Brücke der Sympathie
Für Professor Dr. Franz Egle, dem Präsidenten der HdWM, stellt die Zusammenarbeit mit TID - genauso wie die mit türkischen Universitäten und Schulen - den Grundstein für eine „Brücke der Sympathie“ dar. Egle: „Hier können nicht nur exzellente Geschäftsfelder auf den Weg gebracht werden, sondern es kann auch ein nachhaltiges gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden“.
Die Kooperation beinhaltet u.a. folgende Aspekte:
• Kooperation bei der Rekrutierung von Partnerunternehmen, die den Studenten der HdWM Praktikumsplätze während des Studiums als auch Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem Studium anbieten und sich als Partner der Hochschule engagieren.
• Unterstützung von Projekten, die dazu beitragen, die Geschäftspotenziale von türkischen und deutschen Unternehmen zu entwickeln und stärker auszuschöpfen.
• Gemeinsame Veranstaltung von Vorträgen, Fachtagungen, Diskussionsrunden und anderen offiziellen Events.
• Gegenseitige Partizipation an den vorhandenen Netzwerken und Netzwerkförderung.
• Rekrutierung von Gastdozenten und Gastreferenten für die oben genannten Kooperationsfelder.
Baklan weiter: „Deutsch-Türkische Unternehmen gehören heutzutage zu Deutschland wie alle einheimischen Firmen. Sie sind nicht mehr wegzudenken ohne dass dem Land ein großer Teil an umsatzstarken Firmen und Arbeitsplätzen verloren gehen würden. Wir sind heute ein Stück Deutschland und gehören zum großen Ganzen dazu. Dazu ist selbstverständlich die Zusammenarbeit mit angesehenen Hochschulen wie der HdWM zwingend notwendig. Außerdem unterstützt der TID Studenten und Lehrkräfteaustauschprogramme zwischen Deutschen und Türkischen Hochschulen. Darum haben wir diese Partnerschaft angestrebt und sind sehr erfreut, dass Prof. Egle mit uns am gleichen Strang zieht."
3. Mannheimer Führungstag an der HdWM gemeinsam mit TID zum Thema „Geschäftspotenziale bei deutsch-türkischen Kooperationen“
Die erste gemeinsame Veranstaltung wird am 28.10.2014 im Rahmen des 3. Mannheimer Führungstages an der HdWM durchgeführt. Motto: Exzellente Deutsch-Türkische Kooperationen - Führung im internationalen Kontext. Zum Thema „Geschäftspotenziale bei deutsch-türkischen Kooperationen“ tragen folgende Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bei: Logistik/Transport: DHL Deutsche Post AG (Mannheim); Bekleidung/Mode: Trendfabrik AG (Brühl); Info-Tech: Kobil Systems GmbH (Worms) und Banken: Isbank AG (Frankfurt am Main).
Franz M. Motzko
Tel. 0171-2707408
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Über das Unternehmen
Hochschule der Wirtschaft für Management weiter auf Erfolgskurs:
Die unternehmensnahe, private Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) ist weiter auf Kurs. Derzeit sind 400 Studierende eingeschrieben, 42 Partnerunternehmen unterstützen die Hochschule. Präsident der Hochschule ist der renommierte Arbeitsmarkt- und Berufsforscher Prof. Dr. Franz Egle. Zum Vizepräsidenten der HdWM wurde der angesehene Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Uwe Hochmuth, berufen. Die staatlich anerkannte Hochschule bietet vier innovative Bachelor-Studiengänge an:
1. Management und Unternehmensführung (B.A.) Leiter Prof. Dr. Thomas Hermann
2. Beratung und Vertriebsmanagement (B.A.), bundesweit singulär, Leiterin Prof. Dr. Susanne Steimer
3. Management in International Business (B.A.), englischsprachig, Leiter Prof. Roy J. Jenkins
4. IT Management (B.Sc.), Leiter Prof. Dr. Roland Kaldich
Wissenschaftsrat: „Innovatives Hochschulkonzept“
Egle: „Die Studiengänge sind speziell auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Zukunft ausgerichtet, um dem Führungs- und Fachkräftemangel bei mittelständischen Unternehmen entgegenzuwirken. Mutige Unternehmer und Wissenschaftler haben die Hochschullandschaft analysiert und eine Nische aufgetan, die einen völlig neuen Hochschultyp hervorgebracht hat. Auch das Finanzierungskonzept der unternehmensnahen Hochschule ist zukunftsorientiert und sichert eine win-win-Situation für alle Beteiligten“.
Der Wissenschaftsrat bewertet das neuartige Hochschulkonzept der HdWM als „innovative Mischform zwischen einer klassischen Fachhochschule und einer Dualen Hochschule" mit Vorteilen sowohl für Absolventen der HdWM als auch im Besonderen für mittelständische Unternehmen. Mit der Hochschule Ludwigshafen, der Universität Mannheim (Service und Marketing GmbH Studium Generale) sowie drei ausländischen Universitäten bestehen Kooperationen.
Studierende entrichten einen Beitrag von 350 Euro im Monat
Die Studierenden selbst leisten für die drei deutschsprachigen Studiengänge einen eigenen Beitrag von monatlich 350 Euro und erhalten dafür ideale, leistungsfördernde Bedingungen sowie einen sehr guten Anschluss an den Arbeitsmarkt. Egle: „Wichtige Merkmale sind kleine Studieneinheiten von maximal 30 Kursteilnehmern, intensive Betreuung durch Professoren und eine enge Kooperation mit regionalen Unternehmen.“ Für den englischsprachigen Studiengang Management in International Business sind 550 Euro zu entrichten.
„Die Partnerunternehmen der Hochschule übernehmen die Patenschaft für jeweils einige Studierenden. Sie fördern ,ihre‘ Studenten mit je 350 Euro pro Monat und sichern sich auf diese Weise qualifizierten Nachwuchs, der gezielt auf ihre Bedürfnisse vorbereitet wird. Das Land Baden-Württemberg steuert weitere 100 Euro bei. Darüber hinaus garantieren die Studiengänge eine hohe Praxisnähe durch die enge Einbindung von Führungspersönlichkeiten der Partnerunternehmen als Gast-Dozenten“, sagt Egle weiter. Konzentrierte Praxisphasen der Studierenden in den Partnerunternehmen runden das Bild ab. Die Hochschule besetzt durch dieses neuartige Konzept eine Nischenposition, die sowohl den Studierenden als auch den PartnerUnternehmen zugute kommt. Ende März 2014 wurde der erste Bachelor-Jahrgang der HdWM erfolgreich verabschiedet.
Als junge Hochschule im CHE-Hochschulranking 2014 bereits in der Spitzengruppe
Das aktuelle CHE Hochschulranking ergibt für die HdWM sehr positive Bewertungen: Bei der Kategorie "Internationalität von Lehre und Studium" erreichen alle drei Bachelor-Studiengänge eine Position in der Spitzengruppe. Bei der "Praxisorientierung" liegt der Studiengang "Beratung und Vertriebsmanagement" in der Spitzengruppe.
Das CHE Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking deutschsprachiger Hochschulen. Es richtet sich vor allem an Studienanfänger und Studierende, hat sich aber auch an den Hochschulen als faire, informative und qualifizierte Informationsquelle durchgesetzt. Bei den drei nicht bewerteten Kriterien gab es eine zu geringe Beteiligung bzw. Auswertungsmöglichkeit, so dass hier keine Bewertung erfolgen konnte. "Dies ist ein beachtlicher Erfolg für eine junge Hochschule wie es die HdWM ist", sagt Egle nicht ohne Stolz.
Business School mit zwei Master-Studiengängen
Im April 2013 gründete die HdWM eine Business School und bringt damit eine nächste Generation von Studiengängen zur akademischen Weiterbildung an den Start. Dabei kooperiert die Hochschule mit der Stadt Mannheim, dem Jobcenter Mannheim sowie der Internationalen Universität Tunis (UIT). Der Wissenschaftsrat akkreditierte die Studiengänge mit überdurchschnittlichen Bewertungen.
Die Business School bietet zwei berufsbegleitende MBA-Studiengänge: „Nachhaltiges Management / Sustainable Management“ mit den Schwerpunkten General-, Energie-, Arbeitsmarktintegrations- und Kommunales Management sowie „Vertriebsmanagement / Sales Management“. Entwickelt wurden die Studiengänge in enger Zusammenarbeit mit Wirtschaft und wissenschaftlichen Instituten.
Internationaler Bund als Mehrheitsgesellschafter
Durch ihren Mehrheitsgesellschafter Internationaler Bund (IB) eröffnet sich für die Business School der HdWM in Mannheim die Möglichkeit, ihr Weiterbildungsangebot deutschlandweit - an jedem Ort - anzubieten. Dies kommt den Studierenden ebenso zugute wie Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wie Kommunen und Jobcentern, die ihren top qualifizierten Mitarbeitern - in der Regel Führungskräfte - eine derartige Weiterbildung ermöglichen oder in Aussicht stellen wollen.
„Der IB ist mit seinen rund 11.000 Beschäftigten und 700 Bildungsstätten an 300 Standorten einer der großen freien Bildungsträger in Deutschland. Am Standort Mannheim beheimatet sind die Medizinische Akademie sowie die Carlo Schmid Schule“, sagt IB-Chef Thiemo Fojkar. Geschäftsführer der HdWM ist der Hochschulmanager und Leiter der Gesellschaft für interdisziplinäre Studien (GIS), Wolfgang Dittmann. Die Presse- und Kommunikationsarbeit an der HdWM wird von Franz Motzko begleitet.