(openPR) Content-Marketing oder Branded Content ist ungefähr 20 Jahre jünger als Hörfunk-PR: während die ersten redaktionellen Hörfunk-Beiträge von Unternehmen Mitte der 90er Jahre die Radiosender erreichten, bekommen Online-Redaktionen erst seit 24-36 Monaten professionell aufbereitete Stories angeboten. Allerdings gibt es weitere, große Unterschiede: die Chance, dass selbst ein gut geschriebener, spannender und informativer Text “einfach so” in einer relevanten Online-Publikation veröffentlicht wird, ist fast Null. Deswegen geht kaum ein Weg daran vorbei, für garantierte Online-Reichweite zu bezahlen. Diese Art von Content-Marketing lässt sich am ehesten mit dem Angebot “garantierte Reichweite” oder “Sonderwerbeform” in der Hörfunk-Kommunkation vergleichen: in Übereinstimmung mit den Landesmediengesetzen werden Beiträge “eingebucht”, für diese Sendeplätze werden Verträge mit den ausstrahlenden Sendern abgeschlossen. Marc Erny, Geschäftsführer der Berliner Hörfunk-Agentur allmediachannels:"Genau wie eine seriöse Online-Redaktion achtet eine seriöse Hörfunk-Redaktion darauf, dass dieser Inhalt als werblich gekennzeichnet wird".
Können sich Hörfunk-PR und Content-Marketing ergänzen?
Ziemlich gut sogar, denn es gibt auch eine große Übereinstimmung: in beiden Fällen muß der Absender, also das Unternehmen oder die PR-Agentur, genau überlegen, wie das Thema auf der einen Seite möglichst spannend erzählt werden kann und auf der anderen Seite tunlichst darauf achten, keine Werbebotschaften in dem Beitrag unterbringen zu wollen. Ein “platter” Hörfunkbeitrag mit werbender Anmutung landet im Papierkorb und eine Online-Geschichte, in der es offenkundig um Verkaufszahlensteigerung für ein Produkt geht, im Spam-Filter. Hörfunk-PR und Online-Marketing erforden deswegen gleichermaßen große journalistische Kompetenz.













