(openPR) Die Nachbarschaft von Deutschland und Polen ist geprägt von Vorurteilen. Bilder vom fremden Land in unseren Köpfen sind nationale Stereotypen. Sie ermöglichen uns, das „Andere“ einzuordnen. Sie blockieren jedoch auch den Blick für das Tatsächliche, nehmen die Möglichkeit der Unvoreingenommenheit. Es gibt kaum ein besseres Sinnbild für die schwierige Freundschaft zwischen Polen und Deutschen als die alten Sitzbänke entlang der Oder in Frankfurt und Slubice: Sie stehen mit der Lehne zum Fluss, voneinander abgewandt.
In der Woche nach Ostern werden sich junge Leute aus den Grenzstädten Frankfurt/Oder und Slubice im Rahmen eines Filmworkshops mit polnischen und deutschen Stereotypen auseinander setzen. Sie werden sich damit befassen, welche Bilder vom Anderen in den jeweiligen Köpfen stecken. Sie werden sich selbst fragen, einander fragen und sie werden hinausgehen in ihre Städte und sich auch dort mal erkundigen. Begleitet wird der Workshop von einer öffentlichen Filmreihe mit polnischen Nachkriegsfilmen, die ein stereotypisches Deutschenbild präsentieren.
Der Filmworkshop:
wann?
20.-23.04.2006
wer?
Junge Leute aus Frankfurt/Oder und Slubice im Alter von 18-26 Jahren
wo?
Workshop-Ort: Kulturzentrum SMOK ul. -go Maja 1; Slubice
Filmvorführungen: Audimax der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt
was?
Wir nähern uns dem Thema vom Film her: Wie konstruiert das Medium nationale Stereotypen? Mittelpunkt des Workshops wird das Drehen einer Dokumentation sein - wir suchen die Antwort auf die Frage: Wie war und ist unser Bild des Polen/Deutschen...?
wieviel?
20 Euro Teilnahmegebühr (all incl.)
Anmeldung ab sofort möglich (bis zum 13.4.06)
im Kulturzentrum SMOK (ul. 1. Maja 1; Slubice)
Mo-Fr 8.30-15.00 Uhr
Weitere Informationen im Internet www.das-bild-des-anderen.net
Projektkoordination:
Ella Jasiowka | 030-44052011 | 0177-4970882 | ![]()














