(openPR) Christian Döring wurde 1962 in Güstrow in der DDR geboren. Im Gespräch mit ?Christian Heinritz, einem gleichaltrigen »Wessi«, mit dem er neben dem Vornamen auch seine Liebe zur Literatur teilt, vermittelt er in dem Buch »Bibel statt Parteibuch« einen ausgesprochen plastischen Eindruck vom Alltag im »real existierenden Sozialismus«. Anlässlich des 25. Jahrestags des Mauerfalls schildert er in 25 Streiflichtern sein Aufwachsen und Leben als Christ in der DDR. Was hat er für Erfahrungen gemacht, wann wurde ihm erstmals bewusst, dass sein Glaube von den Machthabenden nicht gern gesehen wurde und wie hat das den Lebensweg eines Mannes beeinflusst, der sich selbst weder als Held noch als Duckmäuser sieht?
Dörings Erfahrungen sind mit Sicherheit nicht exemplarisch für die aller Christen in der DDR. Doch gerade in dieser Subjektivität und Authentizität liegt ihre Stärke. In der DDR lebten im Jahr 1989 rund 16,4 Millionen Menschen, von denen jeder einzelne seine eigene, besondere Geschichte zu erzählen hätte. Gut, dass manche das inzwischen getan haben und – wie Christian Döring – den nachfolgenden Generationen einen Begriff geben vom Leben in diesem Unrechtsstaat »DDR«.
Das Buch ist im September 2014 in Verlag der Francke-Buchhandlung, Marburg erschienen.
Christian Döring · Christian Heinritz
Bibel statt Parteibuch
Mein Leben als Christ in der DDR
ISBN 978-3-86827-466-0
158 Seiten · gebunden · mit Bildteil · Format: 12,5 x 18,7 cm
€ D 12,95 / € A 13,40 / sFr 19,50











