(openPR) »Spiritualität und Politik gehören zusammen«, behaupten der Künstler Konstantin Wecker und der Verleger Wolf Schneider – und arbeiten nun zusammen
Sind wir eigentlich immer in einer Krise, oder wird es diesmal wirklich schmerzhaft? Die Nachrichten über Kriege und die Kriegsbereitschaft auch der großen Mächte reißen nicht ab. Der militärisch-industrielle Komplex der neoliberalen Weltwirtschaft scheint Zerstörungen kriegerischen Ausmaßes zu brauchen, und auch die Zerstörung unseres natürlichen Lebensraums durch eben diese Wirtschaft schreitet fast ungebremst voran, und ebenso die schleichende Entmenschlichung des Arbeitsmarktes.
Sollen wir das hinnehmen? Müssen wir es? Wir dürfen es nicht, so der Tenor des aktuellen Heftes von Connection Spirit. Das Magazin widmet sich der provozierenden These, dass Politik und Spiritualität zusammengehören. Die politisch Aktiven können von den Erforschern der Innenwelten lernen, sie müssen es sogar, und umgekehrt.
Unter diesem Motto haben sich im Juli dieses Jahres zwei Menschen zusammengetan, von denen der eine, der Liedermacher Konstantin Wecker, für ein hohes ethisch-politisches Engagement steht, unbeugsamen Pazifismus und scharfe Gesellschaftskritik. Der andere, Wolf Schneider, wirbt seit fast 30 Jahren mit seiner Zeitschrift Connection für die Erforschung der Innenwelten, für Weisheit und Einsicht, um so zu vermeiden, dass innerpsychische Konflikte in der Außenwelt ausgetragen werden, wie wir das von vielen Spitzenpolitikern und Wirtschaftsführern her kennen. Konstantin Wecker und Wolf Schneider haben das Editorial der aktuellen Ausgabe von Connection Spirit gemeinsam geschrieben und beginnen damit eine Zusammenarbeit, die zweierlei zeigen soll: Politik ohne Weisheit ist ein Desaster, und die den Weisheitswegen Verpflichteten dürfen die Außenwelt nicht ignorieren, das Politische. Außenpolitik gibt es heute eigentlich nicht mehr, nur noch Weltinnenpolitik, das hört man heute sogar von Politikern – oder mit den Worten eines Mystikers (Rilke): Die Welt ist unserer gemeinsamer Weltinnenraum. Und den können wir nicht nur mit Wirtschaftsmacht und Waffen, sondern auch mit unseren Fantasien, Wünschen und Befürchtungen gestalten, behaupten Konstantin Wecker und Wolf Schneider. Nicht nur das Sein bestimmt das Bewusstsein, auch das Bewusstsein bestimmt das Sein.
»Sowohl als auch: Advaita« ist deshalb zum Titel dieser Ausgabe geworden. »Advaita« (Sanskrit) bedeutet »nicht zweigeteilt«. Wir haben nur einen Planeten, nur eine Welt, und damit ist nicht nur die Einheit von Ost und West, Nord und Süd gemeint, sondern auch die unserer Innen- und Außenwelten. Dafür stehen auf fast 60 Seiten die zehn Autoren unseres Schwerpunktes und die 22 dort präsentierten Weisheitslehrer.
Bei Interesse an dieser Ausgabe schicken wir Ihnen gerne ein Heft zu oder vermitteln ein Interview.
Sibylle Schütz,




