(openPR) F-Gase-Verordnung und Trinkwasserversorgung im Fokus der Nürnberger Kolloquien zur Betreiberverantwortung am 12. November 2014
Nürnberg, 28. August 2014 – Die neue EU-Verordnung für fluorierte Treibhausgase (F-Gase), die am 20. Mai 2014 verabschiedet wurde, reglementiert den Einsatz klimaschädlicher Gase in Zukunft noch stärker. Betreiber müssen sich bis zum 1. Januar 2015 auf die Änderungen vorbereiten, denn dann tritt die Verordnung in Kraft. Verbund IQ lädt zum Austausch mit Experten auf den Nürnberger Kolloquien zur Betreiberverantwortung am 12. November 2014. Ein zweites Schwerpunktthema der Tagung ist die Trinkwasserverordnung. Die Teilnehmer haben während der Veranstaltung die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Nürnberg Messe GmbH zu werfen: Besichtigt werden die Gebäudeleittechnik-Zentrale, die Kälteanlagen und die Wasserversorgung der Messe.
Der Einsatz von klimaschädlichen Kältemitteln und deren Recycling wird durch eine EU-Verordnung ab dem 1. Januar 2015 neu geregelt. Für Betreiber ist es schon jetzt wichtig, zu erfahren, worauf sie im Umgang mit F-Gasen künftig achten müssen. Kältemittelhaltige Anlagen stehen deshalb im Mittelpunkt der Nürnberger Kolloquien zur Betreiberverantwortung 2014. Am 12. November erklären Experten in Nürnberg, was sich durch die neue F-Gase-Verordnung tatsächlich für Betreiber ändert.
Vor allem die Menge der zu reduzierenden Gase – in Relation zur Anlagengröße – spielt hier eine wichtige Rolle. Da beim Recycling klimaschädlicher Gase die korrekte Dokumentation entscheidend ist, zeigt Volker Hudetz vom Verband deutscher Kälte- und Klima-Fachbetriebe (VDKF), welchen Kontrollpflichten Betreiber zukünftig nachkommen müssen.
Betreiberverantwortung in der Praxis
Auch die 2013 novellierte Trinkwasserverordnung (VDI6023) stellt Betreiber von großen Liegenschaften und Gebäuden vor komplexe Aufgaben. Teilnehmer erfahren, wie die Umsetzung der geforderten Untersuchungen und der benötigten technischen Maßnahmen gestaltet werden kann. Konkrete Problemstellungen und deren Lösung werden an Beispielen, die in der Praxis realisiert wurden, aufgezeigt. Außerdem wird erläutert, wie eine Gefährdungsanalyse für ein Bestandsobjekt durchzuführen ist. Welche konkreten Themen eine solche Analyse beinhaltet und welche Schwierigkeiten sich bei der Durchführung ergeben, ist ebenfalls Bestandteil des Kolloquiums.
Erfahrungen aus der Umsetzung der Trinkwasserverordnung bei Industrieunternehmen werden berücksichtigt, insbesondere die praxiserprobten Lösungen der Nürnberger Messe. Bei einer Begehung können die Teilnehmer anschließend vor Ort die spezifischen Ansätze diskutieren. Ulrich Glauche, Senior Associate bei Rödl & Partner resümiert die Ergebnisse und überträgt sie mit Hilfe des Masterplans „Unternehmer- und Betreiberverantwortung“ auf andere Anwendungsfälle.
Über die Nürnberger Kolloquien zur Betreiberverantwortung
Die Nürnberger Kolloquien zur Betreiberverantwortung sind ein Angebot der Verbund IQ gGmbH in Zusammenarbeit mit der TH Nürnberg, Rödl & Partner sowie der GEFMA. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Gebäude- und Immobilienmanagement, Facility Manager, technisches Personal von öffentlichen Einrichtungen sowie Montage-, Wartungs- und Instandhaltungsfirmen.
- Termin: Mittwoch, 12. November 2014, 9 bis 17 Uhr
- Ort: NürnbergMesse GmbH, NCC West, Raum Madrid (90471 Nürnberg)
- Informationen und Anmeldung: Verbund IQ, Cornelia Horn,
Tel. 0911/ 424599-17,
- http://www.verbund-iq.de/tagungen-kolloquien/nuernberger-kolloquien-zur-betreiberverantwortung/













