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Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim

25.08.201419:03 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Aus der Sicht einer Patientin: Wie das Qualitäts-Programm Rapid Recovery zur raschen Erholung nach einer Wirbelsäulenoperation beiträgt

Frankfurt am Main, 25. August 2014. Anfang 2013 hat die Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim Rapid Recovery Wirbelsäule etabliert. Sie ist damit die deutsche Pilotklinik für das Programm zur schnelleren Erholung von Patienten nach einer Wirbelsäulenoperation. Klinik und Ärzte ziehen eine positive Bilanz. Aber wie erleben die Patienten die Innovation? „Ich fühlte mich gut aufgeklärt und habe schon am Tag nach der Operation wieder die ersten Schritte gemacht“, berichtet Susanne Weber* aus Frankfurt.



Umfassende Informationen und Aufklärung, auch die Einbeziehung der Angehörigen und eine rasche Mobilisierung nach dem Eingriff – das sind, neben einer Behandlung auf dem wissenschaftlich neusten Stand, entscheidende Bausteine von Rapid Recovery. Dahinter steht auch der Gedanke: Je besser die Patienten im Vorfeld einer Operation Bescheid wissen, je intensiver sie sich mit Gleichbetroffenen austauschen können und je strukturierter der Behandlungsablauf von vornherein ist – desto eher werden die Patienten wieder fit und können so rasch wie möglich in ihr soziales Leben zurückkehren.

Susanne Weber kam mit einem Wirbelgleiten eines Lendenwirbelsäulensegments und einem Verschleiß der Bandscheibe in die Orthopädische Universitätsklinik. Ein Krankheitsbild, das bei Menschen auch in diesem Alter anzutreffen ist und erst im Verlauf Beschwerden bereitet. Bei der 25-jährigen Erzieherin wurde dann, nach konservativer Therapie, eine Versteifungsoperation zur Stabilisierung der Wirbelsäule vorgenommen. Dies war im Mai dieses Jahres.

Rapid Recovery Wirbelsäule wurde in Kooperation mit der Firma Biomet für Deutschland entwickelt. Hierzulande ist das Friedrichsheim bislang die einzige Klinik, die das Programm einsetzt und damit Vorreiterin.

Noch bevor Susanne Weber stationär in der Klinik aufgenommen wurde, bekam sie schon ein Schreiben der Klinik nach Hause, in der ihr das Programm vorgestellt wurde. In der Klinik stand dann zuerst ein halbtägiges Patientenseminar auf der Tagesordnung. Jeweils maximal fünf Patienten und ihre Angehörigen nehmen daran teil. Susanne Weber brachte ihre Mutter mit: „Denn vier Ohren hören mehr als zwei“, sagt die Frankfurterin. Die Einbeziehung der Angehörigen stellt einen wichtigen Baustein des Rapid Recovery-Konzepts dar. Denn so sind sie auf dem gleichen Informationsstand wie die Patienten. Das erleichtert Gespräche zu Hause, auch die Bewältigung des Krankheits- und Behandlungsprozesses und gibt Sicherheit. Außerdem wurden die Patienten gleich mit der Klinikstation vertraut gemacht, und es gab erste Gespräche mit Mitarbeitern des Sozialdienstes und der Pflege.

In dem Patientenseminar wurden viele Fragen rund um die Operation und das, was danach kommt umfassend behandelt. „Das war sehr gut, ich habe alles Wesentliche erfahren“, sagt Susanne Weber. Aber nicht nur das Medizinische wurde dort besprochen, sondern auch Alltagsfragen wie: Wie und wann funktioniert das Autofahren wieder, wann kann es mit der Berufsstätigkeit wieder losgehen, und was bringt eine Reha...? Dieses Wissen lindert Sorgen und Befürchtungen. Das bestätigt auch Susanne Weber: „Ich hatte schon Angst vor der Operation, sie ist doch sehr aufwändig und dauert zwei bis drei Stunden. Nach dem Patientenseminar war ich dann aber doch sehr beruhigt.“

„Rapid Recovery ist ein strukturiertes Qualitätsprogramm, das die Abläufe in der Klinik klar regelt und den Patienten damit viel Sicherheit und Klarheit gibt“, berichtet Dr. med. Christoph Fleege, Oberarzt in der Abteilung für Wirbelsäulenorthopädie der Orthopädischen Universitätsklinik. „Unsere bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv. Denn mit dem Programm steht uns ein Rundum-Versorgungskonzept zur Verfügung, das Patienten rasche und sichtbare Erfolge bringt, sie so motiviert und damit ihre Zufriedenheit steigert.“

Das hat auch Susanne Weber so erlebt. An einem Sonntag war sie in das Krankenhaus aufgenommen worden, am Montag erfolgte die Operation, und schon am darauffolgenden Samstag konnte sie wieder nach Hause gehen. Auch Dank Rapid Recovery. Denn schon am Operationstag wurde sie mobilisiert und am Tag nach der Operation unternahm Susanne Weber die ersten Schritte auf dem Stationsflur – immer unterstützt von Pflegemitarbeitern und Therapeuten. Die rasche Mobilisierung ist Teil des Programms für die nach der Operation in ihrer Bewegung noch eingeschränkten Patienten.

Viele Handgriffe, Automatismen und Bewegungen müssen nach einer Wirbelsäulenoperation mit Vorsicht vorgenommen werden, andere erst wieder geübt werden. Physiotherapie, Schmerzbehandlung und ein Coach als persönlicher Begleiter während des Klinikaufenthalts sind daher ganz entscheidend, um Patienten optimal auf ihre Entlassung aus der Klinik vorzubereiten. Denn die Bewältigung des Alltags nach der Klinik ist eine Herausforderung.

„Ich war froh, dass ich meinen Mann hatte“, berichtet Susanne Weber, „denn ich war doch über den hohen Betreuungsbedarf überrascht, den ich zuhause noch brauchte. Denn „Kleinigkeiten“, wie z.B. das Ausspucken des Wassers nach dem Zähneputzen in das Waschbecken, funktionieren wegen der eingeschränkten Beweglichkeit noch nicht so wie gewohnt. Deshalb sind detaillierte Informationen für den Alltag nach der Operation so wichtig und kommen bei einer herkömmlichen Aufklärung im Rahmen einer Ambulanzvorstellung oftmals zu kurz. Inzwischen absolviert Susanne Weber eine ambulante Rehabilitation. Und im September beginnt sie dann mit der Wiedereingliederung in ihren Beruf.

* Der Name der Patientin wurde aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes geändert.

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