(openPR) Die Pflegeservice Wirtz GmbH betreut nunmehr im zwanzigsten Jahr Patienten in der außerklinischen Intensivpflege. Ihr Credo von Anfang an – eine selbstbestimmte Pflege; auch für schwerstkranke Patienten. Das Unternehmen ist in Mittweida verwurzelt und inzwischen über die Grenzen von Sachsen hinaus bekannt. Die Gründer haben vor zwanzig Jahren persönlich ziemlichen Mut bewiesen – und sie mussten so manches Hindernis überwinden.
Von der Idee zum ersten praktischen Schritt
Bereits 1994 keimte die Idee auf, einen Pflegedienst zu gründen. Uwe Wirtz kam auf den entscheidenden Gedanken und seine damalige Frau setzte ihn in die Tat um: Sie gründete am 01.09.1994 einen ambulanten Pflegedienst. Uwe Wirtz kümmerte sich von Anbeginn um die kaufmännischen Fragen. Von der ambulanten Tourenpflege bis zur außerklinischen Intensivpflege war es ein harter und entbehrungsreicher Weg, der gegangen werden musste. Die Impulse kamen von den Patienten und Angehörigen selbst. Die überwiegende Mehrheit von ihnen war für eine Betreuung von Zuhause aus. Die Patienten konnten dadurch dort gepflegt werden, wo sie sich am wohlsten fühlten. Und die Angehörigen hatten ihre Liebsten in ihrer Nähe und konnten so die Pflege besser begleiten.
Der erste beatmete Patient, der in Sachsen in den eigenen vier Wänden betreut wird
Uwe Wirtz sagt dazu heute: „ Wir haben nachgedacht, wie wir es schaffen, selbst schwerkranke Patienten in ihrem eigenen Heim zu betreuen – durch eine selbstbestimmte Intensivpflege.“ Dazu mussten viele Gespräche mit den Behörden, dem Medizinischen Dienst, den Krankenhäusern und den betroffenen Angehörigen geführt werden. Es vergingen noch zwei Jahre seit der Gründung der ambulanten Pflege. Dann, 1996 wurde der erste beatmete Patient betreut. „Wir sind stolz darauf, als erste in ganz Sachsen einen beatmeten Patienten von Zuhause aus versorgt zu haben“, sagt U. Wirtz. Und er ergänzt: „ Der Glaube an uns selbst hat bewirkt, dass wir so weit gekommen sind. Wir sind dran geblieben.“
Starker Glaube, konkretes Ziel
Das Ziel hat Uwe Wirtz niemals aus den Augen verloren: 2004 wurde die Firma in die Rechtsform der Pflegeservice Wirtz KG überführt. Im Jahr 2006 erhielt die Intensivpflege eine eigene Struktur. „Seitdem haben wir uns ausschließlich auf die Intensivpflege konzentriert“, so U. Wirtz.
Seit dem 01. April 2013 ist aus der Kommanditgesellschaft die Pflegeservice Wirtz GmbH geworden.
Ohne das Team wäre das alles ein Traum geblieben
„Das alles wäre ohne unser Team nicht möglich gewesen!“, betont U. Wirtz.
154 Mitarbeiter arbeiten heute im Unternehmen. In der Geschäftsleitung sind die Aufgaben klar verteilt: Uwe Wirtz ist der Geschäftsführer, U. Meckel für die Qualitätssicherung und Dr. Opitz für das Personal verantwortlich. Gemeinsam mit allen Beteiligten bilden sie nicht nur eine motivierte Mannschaft – sie sind es auch in fachlicher und sozialer Hinsicht. In der Firma ist viel Eigeninitiative gefragt. „Wir wollen Mitarbeiter, die mitdenken und mitanpacken“, sagt U. Wirtz.
Die Pflegeservice Wirtz GmbH arbeitet eng mit den Ärzten, Providern, Sozialarbeitern und vielen anderen Kooperationspartnern zusammen.
Die Zukunft behält noch vieles bereit: Die Beziehungen zu den Patienten, deren Angehörigen werden weiter vertieft. „Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse bleiben im Focus unseres Engagements“, sagt Uwe Wirtz am Ende des Gespräches. Das konzeptionelle Fundament soll dafür permanent gefestigt und erweitert, die Mitarbeiter noch stärker qualifiziert werden. Sich in der Arbeit zu engagieren, und das mit der entsprechenden Freude – das ist wohl das Geheimnis des Erfolges in den letzten Jahren.







