(openPR) Das Kreditinstitut beteiligt sich mit einer E-Flotte und einem Netz von Stromtankstellen am Forschungsprojekt „Get eReady“.
Flüsterleise und abgasfrei: Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen hat ihren Fuhrpark um drei Elektromobile ergänzt – zwei weitere Elektroautos folgen in Kürze. Gleichzeitig baut das Kreditinstitut ein Netz an Stromtankstellen im Landkreis Esslingen auf und beteiligt sich damit am Forschungsprojekt „Get eReady“. Insgesamt investiert die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen rund 70.000 Euro in die neue Technik. „Wir erhoffen uns Erkenntnisse darüber, wie wir unseren Fuhrpark umweltgerechter strukturieren können. Darüber hinaus wollen wir auch unseren Kunden Mehrwerte bieten, denn wer ein Elektroauto fährt, muss jederzeit Strom zapfen können. Eine wichtige Voraussetzung dafür schafft eine intelligent vernetzte Ladeinfrastruktur“, erklärte Vorstandsvorsitzender Franz Scholz bei der offiziellen Inbetriebnahme der neuen E-Ladestationen vor der Filiale Leinfelden.
Das Forschungsprojekt „Get eReady“ ist eines von 40 Projekten im „Schaufenster Elektromobilität Baden-Württemberg“. Dabei werden in der Region Stuttgart mit den Landkreisen Pforzheim und Karlsruhe Erkenntnisse über den wirtschaftlichen Flottenbetrieb von Elektroautos gesammelt. Zu diesem Zweck werden von 2013 bis 2015 eine vernetzte Infrastruktur und eine große Flotte neuer oder kürzlich zugelassener E-Autos aufgebaut, getestet und analysiert. Dies ermöglicht es, belastbare Ergebnisse über Fahrprofile, Ladebedarf sowie die notwendige Positionierung der Ladeinfrastruktur und deren Vernetzung zu gewinnen.
Neben der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen nehmen bereits viele weitere Unternehmen und Institutionen am Projekt „Get eReady“ teil. Weitere Teilnehmer sind willkommen und profitieren von einer fachlichen Analyse des Elektrifizierungspotentials ihrer Fahrzeugflotte sowie der optimalen Ladeinfrastruktur. Zusätzlich erhalten Teilnehmer einen monatlichen Zuschuss von bis zu 500 Euro für jedes neu zugelassene Elektromobil. „Für viele Unternehmen ist das ein Ansporn, jetzt in die e-mobile Welt einzusteigen“, sagt Bernd Forstreuter, Geschäftsführer der Firma Heldele. Das Dienstleistungsunternehmen für Elektro-Kommunikationstechnik aus Salach ist im Projekt „Get eReady“ für Projektierung, Konzeption, Installation, Betrieb und Second Level Support der Ladestationen zuständig. Wie Forstreuter erklärt, arbeiten Industrie und Forschung mit Hochdruck am Ausbau einer vernetzten Ladeinfrastruktur, um Reichweitenbeschränkungen zu verhindern.
Kreissparkassen-Vorstandsvorsitzender Franz Scholz hat bereits konkrete Vorstellungen, wie der Betrieb der Ladestationen nach Abschluss der Projektphase aussehen könnte: „Wir möchten unseren Kunden anbieten, ihr Elektroauto während des Filialbesuchs aufzuladen“, kündigt Scholz an. Innerhalb des von der Bosch Software Innovations GmbH als Konsortialführer betreuten Forschungsprojekts gehört die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen mit ihren neun Stromtankstellen zu den größten Anbietern von zurzeit insgesamt 40 Ladepunkten. Die E-Stationen in Esslingen, Nürtingen, Kirchheim, Plochingen, Wendlingen und Leinfelden sind bereits über die Lösung von Bosch Software Innovations miteinander vernetzt. Damit ist es „Get eReady“-Teilnehmern untereinander möglich, die Ladeinfrastruktur zu nutzen indem sie freie Ladepunkte ganz einfach per App suchen, reservieren und den Ladevorgang starten. Mehr Informationen zum Projekt „Get eReady“ und dem Schaufenster Elektromobilität Baden-Württemberg auch unter www.geteready.de und www.livinglab-bwe.de.












