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Generational-Marketing – die Erfolgsformel für den Schuhhandel

23.03.200615:08 UhrMode, Trends, Lifestyle

(openPR) Der Handel hat das tiefe Tal noch nicht durchschritten. Zwar haben die Einzelhändler zum Jahreswechsel wieder deutlich mehr Waren verkauft, dennoch beurteilen die Experten die Lage weiterhin als sehr angespannt. Die positiveren Zahlen der letzten Wochen wurden in erster Linie von wenigen technisch orientierten Branchen geschrieben.



Weniger optimistisch blickt dagegen nach wie vor die Bekleidungs- bzw. Schuhbranche in die Zukunft. Auch nach Inkrafttreten der großen Koalition bleibt die Lage für den Einzelhandel angespannt. Zwar erwischte die Branche einen guten Start in das letzte Vierteljahr 2005, aber Experten bewerten die Chancen für eine dauerhafte Erholung weiter zurückhaltend. Noch ist keine Trendwende zum Positiven in Sicht. Ob die neue Regierung die notwendige Aufbruchstimmung erzeugen kann, bleibt abzuwarten. Aufgrund zu erwartender Mehrbelastungen (Erhöhung der Mehrwertsteuer, Kürzung der Pendlerpauschale, Wegfall der Eigenheimzulage) geraten die Verbraucher nicht in Kauflaune.

Die Krise im deutschen Schuhhandel wirkte sich dabei auf fast alle Vertriebswege aus. Einbußen bzw. zumindest Stagnation hatten nicht nur der bereits seit Jahren kränkelnde mittelständische Fachhandel zu verkraften, sondern auch die Filialisten, ob groß oder klein, ob preiswert oder höherpreisig. Auch die Warenhäuser und der Versandhandel spürten die Konsumflaute im Schuhhandel kräftig.

Nichtsdestotrotz gibt es sie, die erfolgreichen Unternehmen im Markt, die mit innovativen Konzepten trotz oder gerade wegen der anhaltenden Konsumflaute weiter im deutschen Schuhhandel erfolgreich sind.

Die Schuhindustrie musste sich bereits vor vielen Jahren (zwangsläufig) den strukturellen Veränderungen des Marktes beugen und reagierte auf die internationale Konkurrenz der Billiganbieter ihrerseits mit Produktionsverlagerung ins Ausland, aber auch mit verstärkten Exportanstrengungen ins Ausland. Diese Maßnahmen allein reichen jedoch nicht aus, um die deutsche Schuhindustrie auf Dauer am Leben zu erhalten. Zusätzlich Strategieansätze sind notwendig, um die deutsche Schuhindustrie auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu halten. Hierzu gehören u.a.:

• Abkehr von starren Saisonzyklen Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter
• Vertriebsallianzen zwischen Industrie und Handel
• Innovationen
• Kooperationen auch mit branchenfremden Herstellern
• Diversifizierungen durch Lizenzvergaben

Bei einem allenfalls stagnierenden Markt herrscht zukünftig Verdrängungswettbewerb pur. Erfolgreich sind diejenigen, die mit ausgefeilten Betriebstypenkonzepten, speziell ausgerichtet auf ausgewählte Zielgruppen, am Markt agieren. Klassische Vollsortimenter, meist eher flach als tief sortiert und ohne klare Preisorientierung, bekommen zunehmend Schwierigkeiten.

Wichtige Voraussetzung für die Implementierung von zielgruppenorientierten Betriebstypenkonzepten ist die genaue Kenntnis der entsprechenden Zielgruppe, für die ein individuelles Konzept erarbeitet wird. Neben der Marktanalyse ist es daher eine Zielsetzung der aktuellen bbw-Studie Schuhe 2006, auf Basis einer Passantenbefragung Trendaussagen über einzelne Zielgruppen bzgl. ihres Ausgabe- und Konsumverhaltens bzgl. Schuhe zu treffen. Hieraus werden abschließend verschiedene Zielgruppenprofile anhand ausgesuchter Verbraucheraspekte in übersichtlicher Form abgeleitet.

Die Differenzierung der Zielgruppen folgt im Detail nach:
• Geschlecht (Männer, Frauen)
• Alter (14-19jähig, 20-29jährig, 30-39jährig, 40-49jährig, 50-59jährig,
über 60 Jahre)
• Modetyp (young-fashion, sportiv, modern, klassisch)
• Preissegment (Niedrig-, Mittel-, Hochpreissegment)

Grundsätzlich ist zu sagen: Für das persönliche Outfit nehmen Bekleidung und Schuhe unverändert die mit Abstand größte Bedeutung ein. Für fast zwei Drittel aller Befragten ist Bekleidung für das persönliche Outfit wichtig bzw. sehr wichtig, bei Schuhen sind es mit über 55% etwas weniger. Uhren/Schmuck (30,8%), Accessoires (25,2%) sowie Lederwaren (19,8%) spielen für das persönliche Outfit hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Insgesamt jedoch ist festzuhalten, dass im Vergleich zu früheren Untersuchungen die Bedeutung aller Konsumbereiche des persönlichen Outfits deutlich zurückgegangen ist.

Beim Handel mit Schuhen sind folgende Trends zu erwarten:

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