(openPR) Münster (13.08.2014): Rund 30.000 Betriebsstunden hat die PSD-Medienfassade seit ihrer Installation im Jahre 2008 geleistet. Dies entspricht der typischen Lebenserwartung einer beanspruchten LED. In den letzten Monaten häuften sich Pixelfehler und Ausfälle. Auch technisch hat sich seither vieles getan, so dass es jetzt Zeit für eine umfassend Modernisierung ist. Daher werden nunmehr alle 200.000 LED’s in rund 900 Leuchtstäben ausgetauscht. Die neue Technik bringt der Medienfassade bessere Witterungsbeständigkeit, mehr Leuchtkraft und ermöglicht einen optimaleren Abstrahlwinkel. „Die Medienfassade ist die Visitenkarte zum PSD Bankhaus. Das künstlerisch anspruchsvolle Konzept wird immer wieder mit hohem Interesse wahrgenommen. Daher investieren wir gern in ihre technische Überholung.“, zieht Vorstandsvorsitzender Reinhard Schlottbom ein positives Résumé. „Wenn alles gut läuft, können wir sie Anfang Oktober wieder in Betrieb nehmen.“
Was bisher geschah…
Die Programme, die seit Installation der Medienfassade gezeigt wurden, könnten vielfältiger nicht sein: Von der Restaurierung historischer Bücher und der schleichenden Veränderung des Münsteraner Stadtgebietes über abstrakte Schattenschnitte und die Körperzellen lebender Organismen bis hin zu frühen Werken der Computerkunst wurden die unterschiedlichsten Bereiche thematisiert. Videosequenzen, die in 2012 abgespielt wurden, zeigten Figuren, die vorbeiziehende Passanten ‚wie zufällig‘ in ihre Handlungen integrierten. Im selben Jahr wurde die Medienfassade multimedial: Eine „Applikation“ für Smartphones ermöglichte erstmalig die akustische Begleitung des dargestellten Bildes. Höhepunkt dieses audiovisuellen Programmes war ein Konzert mit eigens hierfür produzierten Filmen und Musikstücken. Im vergangenen Jahr zeigte die Medienfassade den bis dahin größten QR-Code Deutschlands. Gleich zweimal wurde die Medienfassade in 2013 für romantische Liebeserklärungen genutzt – eine davon sogar inklusive Heiratsantrag, der seinen Zweck nicht verfehlte. „Wir verzichten ungern für eine solch lange Zeit auf unsere Medienfassade.“, so Reinhard Schlottbom. „Die Umbaumaßnahmen sind aber notwendig – und nach Fertigstellung der Arbeiten können wir mit einer noch moderneren Technik durchstarten! Wir zeigen dann ein neues Programm mit 30 ausgewählten Videoproduktionen internationaler Künstler, aber auch von Studenten der Fachhochschule und der Kunstakademie. Einige Produktionen waren zuvor an den verschiedensten Orten der Stadt zu sehen – z.B. in Kaufhäusern, Reisebüros, Tiefgaragen, Buchläden, bei der Deutschen Telekom oder im Landesmuseum. Andere Videos sind aber auch ‚brandneu‘.“
Die Medienfassade der PSD Bank Westfalen-Lippe: Einzigartig in Europa
Die Medienfassade besteht aus über 200.000 LEDs, die zusammen ein Bild mit einer Größe von ca. 13 x 13 m und einer Auflösung von 42.000 Pixeln erzeugen. Bei ihrer Installation im Jahre 2008 war sie die erste Medienfassade Europas, die von vorn herein in einen Neubau integriert wurde. Als ‚Kunst am Bau‘ soll sie Architektur, Technik und Kunst vereinen und sich auf sanfte Weise in die kommunikative Atmosphäre des Münsteraner Stadthafens einfügen. Die mediale Bespielung der Medienfassade liegt in der Hand von Prof. Norbert Nowotsch (Corporate Communication Institute, Fachhochschule Münster). Sie orientiert sich an klaren Kriterien aus städtischen Vorgaben, technischen Voraussetzungen und ihrer natürlichen Bestimmung. Eine LiveCam filmt das Bild auf der Medienfassade und überträgt es ins Internet. So lässt sich das Programm weltweit auch von zuhause aus verfolgen. Die WebCam und weitere Informationen zur Medienfassade finden Sie online unter www.psd-medienfassade.de.













