(openPR) Gesundheitsversorgung ist Daseinsfürsorge. Doch Gesundheit muss auch (und gerade deshalb) bezahlbar sein. „Effizienz“ lautet eine der wichtigsten Formeln für die Leistungserbringer im Gesundheitswesen unserer heutigen Zeit.
Die Thematik:
Das Gut Gesundheit ist nicht mit den allgemeinen Gütern des täglichen Lebens vergleichbar. Das Gut Gesundheit ist kein Bedürfnis unter vielen anderen, sondern ähnlich wie die Güter Freiheit, Sicherheit und Frieden ein grundlegendes transzendentales Gut. Gesundheitsleistung ist Daseinsfürsorge. Gerade deshalb muss die Leistungserbringung bezahlbar sein; das Gesundheitssystem effizient arbeiten. Wie in anderen Bereichen, so sind auch im deutschen Gesundheitswesen die Ressourcen knapp. Die Akteure müssen, sowohl um selbst dauerhaft bestehen zu können als auch um das gesamte Gesundheitssystem langfristig „am Laufen zu halten“, diesen Ressourceneinsatz wirtschaftlich gestalten.
Doch welche Ineffizienzen gibt es überhaupt im Gesundheitswesen? Wo werden Mittel verschwendet; sind bestehende Strukturen verschwenderisch und wie sieht ein sinnvoller Mitteleinsatz überhaupt aus? Wo liegen ungenutzte Potentiale? Und wie, also mit welchen konkreten Möglichkeiten und Konzepten, kann die Gesundheitsleistung bspw. von Kliniken wirtschaftlicher erbracht werden –ohne den Qualitätsstandard in Deutschland und die Versorgung für den Einzelnen zu gefährden? Dies sind die zentralen Fragen dieses Buches.
Der Aufbau:
Das Buch gliedert sich in die ambulante (Arztpraxen, Krankenkassen) und stationäre (Kliniken) Versorgung und zeigt in beiden Bereichen wo wirtschaftliche Ineffizienzen liegen und wie dies verbessert werden kann. Gesetzliche Rahmenbedingungen werden berücksichtigt und auch die Frage behandelt, wie weit wirtschaftliches Denken im Gesundheitswesen gehen darf und soll: Bedeutet effizientere Versorgung gleichzeitig gerechtere Versorgung?
Für wen geeignet:
Das Buch ist geeignet sowohl für den einzelnen Akteur im Gesundheitswesen (Arztpraxen, Krankenkassen, Krankenhäuser) als auch für die strategische Ebene (Gesundheitspolitik, Ministerien, Kassenärztliche Vereinigungen und Verbände/Institute) und bietet neben konkreten Konzepten eine Reihe an Impulsen zum kritischen Weiterdenken über die wichtige Frage der Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.










