(openPR) Die deutsche Steampunk Szene erhält Zuwachs: Andreas Dresens neuster Roman „Wilhelmstadt – Die Abenteuer der Johanne deJonker. Die Maschinen des Saladin Sansibar“ (ISBN 978-3-86282-274-4) zeigt, dass einheimische Autoren nicht nur in Jules Vernes Fußstapfen wandeln, sondern auch eigene Wege beschreiten können.
Hamburg, 09.07.2014 Die Havarie der "Juggernauth" besiegelt den Untergang der Familie deJonkers. Zu viel deutet auf menschliches Versagen des Ingenieurs Julius deJonker hin, als dass der Kaiser den Tod seines Neffen kommentarlos hinnehmen kann. Fortan ermittelt Johanne, Julis‘ Tochter und Erbin, um die mysteriösen Umstände des Unglücks aufzudecken.
Exotische Apparaturen, genretypisch mit Dampf, aber auch mit Næon und Hælium betrieben, zeichnen das Bild einer alternativen Vergangenheit: Retro-Futurismus, der in manchen Punkten trotz allem erschreckend unserer heutigen Realität gleicht und daher auch als Kritik fungieren kann: Eine Gesellschaft mit anthropologischen Konstanten wie Macht- und Geldgier unterscheidet sich im Grunde wenig von unserer, trotz dampfbetriebener Prothesen, laufender Teekessel und mechanischer Katzen.
Andreas Dresen, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Aachen. Schon immer war er von fremden Welten fasziniert - von der wilden Atlantik-Küste Südirlands genauso wie von den Sagen und Legenden seiner Heimat. Bereits in seinem Debütroman 'Ava und die STADT des schwarzen Engels' - ebenfalls im ACABUS Verlag erschienen - findet sich eine fesselnde, gleichsam skurrile und charmante Mischung aus Fantasy-Elementen, klassischer Mythologie und einem scharfen Blick für die Kuriositäten der Gesellschaft und des Alltags.
In seinem zweiten Roman 'Das Buch des Hüters' entwirft Andreas Dresen eine post-apokalyptische Welt zwischen seelenloser Industrialisierung und 'Ökofaschismus', in der sich neben Menschen auch Mutanten und gefährliche 'Viecher' tummeln. Ein fantastischer Roman über den verantwortungsvollen Umgang miteinander - spannend, unterhaltsam und außergewöhnlich erzählt.
Mit den Abenteuern der Johanne deJonker folgt nun ein mehrteiliges Steampunk-Werk.
Wilhelmstadt, 1899. Das stählerne Venedig Deutschlands. Eine dem Braunkohle-Rausch verfallene, hochindustrialisierte Stadt als Schauplatz einer verschwörerischen Intrige inmitten von Dampfmaschinen und mechanischen Apparaturen.
Mitten in der Nacht versinkt die „Juggernauth“ in den Fluten des Rheins. An Bord ist auch der Neffe von Kaiser Wilhelm II. Nur der Ingenieur Julius deJonker überlebt das Unglück, liegt aber unwiederbringlich im Koma. Trotzdem zeichnet der Kaiser ihn verantwortlich für die Katastrophe und enteignet ihn all seiner Besitztümer.
Nur seine Tochter Johanne ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt. Verarmt, aber voller Entschlußkraft, macht sie sich zusammen mit Miao, einer verstoßenen Luftnomadin mit einem Dampfbein, auf die Suche nach den wahren Schuldigen. Doch der Geheime Kommerzienrat Oppenhoff setzt alles daran, ihre Suche zu vereiteln und seine Spuren zu verwischen.











