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Unerwünschtes Jagdverhalten beim Hund

04.08.201418:43 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) Mit Hilfe des Jagdhunde-Coaches können Vierbeiner zum zuverlässigen Begleiter werden

Hunde, die unkontrolliert ihren Jagdinstinkten folgen, können schnell zur Gefahr für sich und ihre Umwelt werden. Viele Hundehalter nehmen das Problem nicht ernst - oder haben längst resigniert. Hundecoach Anjela Daedler arbeitet seit über 20 Jahren erfolgreich mit Jagdhunden und jagenden Hunden. Mit ihrem gezielten, individuellen Jagdhunde-Coaching unterstützt sie Menschen mit jagenden Hunden und zeigt ihnen Wege, aus einem wildernden Streuner einen aufmerksamen und zuverlässigen Begleiter zu machen.



Der Instinkt, Beute aufzustöbern und zu verfolgen, ist unseren Hunden angeboren. Auch der kleinste und bravste Familienhund stammt vom Wolf ab, und trägt das genetische Erbe eines Jägers in sich. Im Laufe der Domestikation und der gezielten Hundezucht verschwand der biologisch funktionale Jagdtrieb zwar Stück für Stück. Doch je nach Rasse, individueller Veranlagung und Prägung besitzen auch heute noch viele Hunde einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Jagdinstinkt. Und dieser Instinkt lässt sich nicht einfach unterdrücken, wie viele Hundehalter aus leidvoller Erfahrung wissen.

Sobald der verführerische Duft von Wild an die feine Nase des Vierbeiners dringt, scheinen Frauchen oder Herrchen und die gute Erziehung auf einen Schlag vergessen zu sein. Der Hund verabschiedet sich mit einem Blitzstart, um auf Beutezug zu gehen, und lässt seinen Besitzer hilflos zurück. Entspannte Ausflüge mit dem Hund sind so kaum noch möglich, denn Wild gibt es überall – im Wald, im Feld, sogar in der Stadt tummeln sich Kaninchen & Co. Doch ein jagender Hund bedeutet extremen Stress für heimische Wildtiere – im schlimmsten Fall kann er sie sogar zu Tode hetzen. Gelangt der Hund in seinem blinden Jagdeifer auf eine Straße, kann er dabei nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch Menschen in Gefahr bringen.

Jagdhunde und ihre Menschen geraten schnell in einen Teufelskreis

Jagen ist ein selbst belohnendes Verhalten. Hat der jagdambitionierte Vierbeiner erst einmal damit angefangen, wird er es in der Regel immer wieder versuchen. Oft weiß sich der verzweifelte Hundehalter nicht anders zu helfen, als den Hund grundsätzlich nicht mehr von der Leine zu lassen. Und ein derart frustrierter Hund wird vermutlich die nächstbeste Gelegenheit nutzen, um der Leine zu entkommen und einen kleinen Jagdausflug zu unternehmen. Das ist der Beginn eines Teufelskreises, aus dem Mensch und Hund meistens alleine nicht mehr heraus finden.

„Oft liegt der Kern des Problems darin, dass der Hundehalter zu lange gewartet hat“, erklärt Jagdhunde-Coach Anjela Daedler. Die Hundeexpertin hat sich auf die Unterstützung von Menschen mit jagdambitionierten Vierbeinern spezialisiert und arbeitet bereits seit über 20 Jahren mit nicht jagdlich geführten Jagdhunden. „Viele Hundehalter erkennen die ersten Anzeichen des Jagdverhaltens ihres Hundes nicht. In dieser frühen Phase lässt sich die Aufmerksamkeit des Hundes oft noch einholen und das Jagdverhalten unterbrechen. Tatsächlich, so die erfahrene Hundeexpertin, versuchen die meisten Hunde, mit ihrem Menschen zu kommunizieren, bevor sie sich zu einem Jagdausflug verabschieden. Doch ihre Besitzer haben nicht gelernt, ihren Jagdhund richtig zu lesen – oder seinen Jagdtrieb sinnvoll zu kanalisieren.


Der Jagdinstinkt kann nicht abtrainiert, aber kontrollierbar gemacht werden

Was also ist zu tun? Manche Hundeschulen bieten mittlerweile Anti-Jagdkurse an, in denen das Jagdverhalten des Vierbeiners kontrollierbar gemacht werden soll. Doch diese Form des Anti-Jagdtrainings ist oft mit Vorsicht zu genießen. Denn zum einen kann ein unsachgemäß durchgeführtes Anti-Jagdtraining unter Umständen sogar kontraproduktiv sein. Zum anderen sind die verschiedenen Jagdhunderassen hochspezialisiert und, wie jeder Hund, individuelle Persönlichkeiten. Standardlösungen sind für sie oft nicht das Mittel der Wahl. „Das wichtigste ist, dass der Hundehalter lernt, seinen Hund richtig zu lesen. Damit steht und fällt das gesamte Coaching. Im Rahmen eines Gruppenunterrichts und auf einem Hundeplatz kann das leider nur selten geleistet werden.“

Anjela Daedler arbeitet aus diesem Grund im Einzeltraining und in typischen Alltagssituationen mit ihren Kunden. „Als erstes sensibilisieren wir im Training den Menschen, so dass ein Verständnis zwischen Hund und Halter entstehen kann. Nur so kann gegenseitiges Vertrauen entstehen – und zu guter Letzt eine zuverlässige Verbindung, mit deren Hilfe der Jagdtrieb des Hundes kontrollierbar wird.“ Das Training von Anjela Daedler hat immer ein Ziel: Konstruktive Teamarbeit zwischen Mensch und Hund statt einsamer Jagdausflüge des Vierbeiners. „Man kann den Jagdinstinkt des Hundes zwar nicht abtrainieren – aber man kann dem Hund Alternativen anbieten, die seinen persönlichen Vorlieben und Talenten entsprechen. Auf diese Weise wird der Jagdinstinkt nicht unterdrückt, sondern in etwas Positives umgewandelt.“

Anjela Daedler weiß: „Fast jeder Jagdhund kann mit dem entsprechenden Training wieder kontrollierbar gemacht werden – und der Aufwand lohnt sich.“ Bei vielen Mensch-Hund-Teams stellen sich die ersten Erfolge bereits nach verblüffend kurzer Zeit ein. „Hat der Mensch erst einmal verstanden, wie er seinen Hund lesen kann, geht es oft ganz schnell“, erklärt die Jagdhunde-Expertin. Mit Jagdhunden und ihren Menschen zu arbeiten, ist für Anjela Daedler eine echte Berufung. „Ich liebe alles an meinem Job. Es ist wunderbar, wenn sich die ersten positiven Erlebnisse einstellen, wenn es diese Aha-Momente beim Menschen gibt und man dem Hund ansieht, wie glücklich er ist, von seinem Menschen endlich verstanden zu werden. Ich kann mir eigentlich gar nichts Schöneres vorstellen.“

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