(openPR) Bereits in den 1970er Jahren entwickelte AENGEVELT IMMOBILIEN gemeinsam mit dem „Institut für Wohnungsrecht und Wohnungswirtschaft“, Köln, Kaufpreisindizes, die - basierend auf tatsächlichen Verkäufen - die Preisentwicklung für Ein- und Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Düsseldorfer Stadtgebiet abbilden und schreibt diese seither kontinuierlich fort. Unterschieden wird dabei jeweils in untere, mittlere, gehobene und höhere Preiskategorie.*
Hinsichtlich der jüngsten Preisentwicklungen stellt Jochen Hendriks, Leiter Privatimmobilien von AENGEVELT, fest: „Der Düsseldorfer Markt für Privatimmobilien ist nicht pauschal von rasanten Preisanstiegen oder gar „Preisexplosionen“ gekennzeichnet, wie teilweise behauptet wird. Überdurchschnittliche Preissteigerungen stellen wir nur in der jeweils höheren Preiskategorie sowohl bei Ein- und Zweifamilienhäusern ab EUR 1,2 Mio. als auch Eigentumswohnungen ab EUR 4.000/m² fest. Hier legten die Indexwerte innerhalb der jüngsten fünf Jahre jeweils um 20 Punkte zu. In den anderen Kategorien gab es im gleichen Zeitraum lediglich einen Anstieg um gerade einmal 4 bis 8 Punkte.“
In Zahlen ausgedrückt:
• Allein 2013 legte der durchschnittliche Kaufpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser in der höheren Preiskategorie gegenüber dem Vorjahr um 4,5% bzw. rd. EUR 100.000 zu und stellt sich auf rd. EUR 2,44 Mio.
• Bei Eigentumswohnungen der höheren Preiskategorie waren es 2013 mit durchschnittlich EUR 5.647/m² etwa 4% bzw. EUR 217/m² mehr als im Jahr davor. Angesichts der in dieser Preisklasse typischen Wohnungsgrößen deutlich oberhalb von 100 m² bedeutet dies einen Anstieg des Gesamtkaufpreises im deutlich fünfstelligen Euro-Bereich.
• In den anderen Preiskategorien sowohl bei Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen bewegten sich die Zuwachsraten zwischen 1% und gut 2%.
„In den höheren Preiskategorien ist das Marktangebot sowohl bei Eigentumswohnungen, vor allem aber bei Ein- und Zweifamilienhäusern gering. Auf der Erwerberseite handelt es sich wiederum um ein Klientel, das Kaufentscheidungen in der Regel unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen und Zinssätzen für Fremdkapital, sofern es solches überhaupt benötigt, trifft und entsprechende Preissteigerungen ´stemmen´ kann“, begründet Jochen Hendriks die überdurchschnittlichen Steigerungsraten und ergänzt: „Gleichzeitig nimmt in diesen Preisregionen aber auch die Kompromissbereitschaft ab: Erfüllt eine Immobilie der höheren Preiskategorie nicht genau das Suchprofil und den Geschmack des Kunden, nimmt dieser meistens davon Abstand. Im Luxussegment ist dies noch ausgeprägter. Allerdings stellt dies nur einen sehr kleinen Marktausschnitt dar, der zudem in der Regel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet.“
* Aus Aktualitätsgründen (Euro-Einführung etc.) wurde der Index nach der Jahrtausendwende umgestellt und neu berechnet (2002 = 100).



















