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Der Beruf des Steuerberaters wird häufig unterschätzt

(openPR) So mancher verpasst so vielleicht seinen Traumberuf

Junge Erwachsene stellen heute hohe Ansprüche an ihre Berufswahl. Vielseitig und abwechslungsreich muss der Beruf sein, gute Karrierechancen und eine angemessene Vergütung bieten und trotzdem Freiräume zur individuellen Selbstverwirklichung lassen. Dass ein vermeintlich "verstaubter" Beruf wie der des Steuerberaters viele dieser Aspekte erfüllt, ist nur den Wenigsten bekannt.



Nürnberg, 31. Juli 2014: Hinter Zahlenkolonnen und Aktenbergen verborgen, Bücher mit trockenen Paragraphen und Gesetzestexten wälzend - so stellen sich wahrscheinlich die meisten jungen Erwachsenen den Beruf des Steuerberaters vor. "Dieses Berufsbild hat wenig mit der gelebten Realität in der Kanzlei zu tun", sagt Dirk Kremer, mit 33 Jahren bereits selbstständiger Steuerberater.

"Der Beruf verlangt vielmehr die Fähigkeit, sich in seine Mandanten hineinzuversetzen, ihnen zuzuhören und sie bei den täglichen Herausforderungen des Unternehmerseins zu unterstützen." Schließlich müsse eine Friseurmeisterin ganz anders beraten werden als ein mittelständischer Bauunternehmer, die Besitzerin eines Szenerestaurants oder der Manager eines Fußballclubs mit Wurstimperium, erklärt Kremer.

Die Aufarbeitung der Zahlen aus der Finanzbuchführung oder der Lohnabrechnung wird in den Kanzleien ohnehin mit Hilfe hochmoderner Software erledigt. Denn auch das wissen wenige über den Beruf: Er ist sehr IT-affin. Vor fast 50 Jahren haben Steuerberater deshalb sogar eine eigene Genossenschaft - die DATEV - gegründet, um die Buchführungsaufgaben mit Hilfe von Software zu bewältigen.

Krisensicher und gut bezahlt

Ein weiterer Aspekt des verkannten Berufes wird vielen jungen Erwachsenen gefallen: Er gilt im Vergleich zu anderen Berufsgruppen als äußerst krisensicher. Damit erfüllt er den Wunsch vieler Studierenden, für die laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, die Sicherheit im Beruf eine wesentliche Rolle spielt. Denn selbst in Zeiten, in denen es um die wirtschaftliche Lage in Deutschland und Europa weniger gut bestellt ist, bleibt die Auftragslage von Steuerberatern positiv, weil der Beratungsbedarf in den Unternehmen steigt.

Gute Zukunftsaussichten bescheinigt der Steuerberaterbranche auch ein Berufe-Ranking der Wirtschaftswoche: Hier rangiert der Steuerberater neben Ingenieur, Arzt und Jurist auf Platz sechs der am stärksten nachgefragten Berufe der Zukunft. Nicht zuletzt, weil seine Beratungsleistung vor allem für mittelständische Unternehmen immer wichtiger wird. Außerdem gehören Steuerberater zu den Top-Verdienern. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung steigen sie in einem Angestelltenverhältnis ähnlich wie Juristen und Unternehmensberater mit einem Jahresgehalt zwischen 50.000 und 60.000 Euro in den Beruf ein.

Qualifizierter Nachwuchs ist gefragt

Obwohl der Beruf des Steuerberaters Absolventen offensichtlich ein abwechslungsreiches, anspruchsvolles und krisensicheres Arbeitsumfeld mit guten Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten bietet, finden Kanzleien dennoch nur schwer gut qualifizierten Nachwuchs.

Eine Ursache und gleichzeitig die größte Hürde auf dem Weg zur freiberuflichen Tätigkeit als Steuerberater, ist sicherlich das Steuerberaterexamen, das mit einer Durchfallquote von circa 40 Prozent zu den härtesten Prüfungen in Deutschland gehört. Prüflinge müssen mehrstündige Klausuren in verschiedenen Bereichen des Steuerrechts und eine mündliche Prüfung hinter sich bringen. Beides verlangt eine intensive Vorbereitung mit einem äußerst hohen Lernaufwand, kann aber mit der Hilfe entsprechender Vorbereitungslehrgänge gut bewältigt werden, weiß Dirk Kremer, der sich selbst in einem sogenannten "Samstaglehrgang" und einem "Intensiv-Klausurenlehrgang" auf die Prüfungen vor der Steuerberaterkammer vorbereitet hat.

Trotz dieser großen Anstrengung bis zur Bestellung als Steuerberater, stehen dem Nachwuchs verschiedene Ausbildungswege offen. So können beispielsweise Akademiker der Fachrichtungen Wirtschaft und Recht, aber auch Steuerfachangestellte mit langjähriger Berufspraxis den Beruf des Steuerberaters ergreifen. Egal für welchen Ausbildungsweg sich junge Erwachsene auf ihrem Weg zum Steuerberater entscheiden: Für Dirk Kremer steht fest, dass neben der fachlichen Qualifikation, Eigenschaften wie Verschwiegenheit, Gewissenhaftigkeit, Belastbarkeit und vor allem ein gewisses Maß an Empathie für den Beruf des Steuerberaters unabdingbar sind. Dass der Beruf viel mehr bietet, als die meisten jungen Erwachsenen vermuten, zeigt auch eine Initiative der DATEV eG. Unter dem Titel "Rock Deine Zukunft" (http://www.rock-deine-zukunft.de) liefert sie im Netz viele weitere Informationen, die vielleicht die Berufswahl für den einen oder anderen erleichtern.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=158717

http://www.themenportal.de/wirtschaft/der-beruf-des-steuerberaters-wird-haeufig-unterschaetzt-93359

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