(openPR) Wovon seit Kurzem viel geredet wird, wird auf der Havelspitze in der Wasserstadt Spandau bereits seit 15 Jahren vorgelebt. Inklusion ist kein Konzept oder Projekt, sondern muss täglich neu und immer wieder anders gelebt werden. In den drei Gebäuden, welche die Halbinsel einrahmen, leben derzeit mehr als 350 Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Die von Pro Seniore betriebene Wohnanlage beherbergt seniorengerechte und barrierefreie Wohnungen, Apartments im Betreuten Wohnen, Lang- und Kurzzeitpflege sowie Wohngruppen für Menschen mit Demenz und einem erhöhten Pflegebedarf. Das Zusammenleben von so vielen Menschen, die mit so unterschiedlichen Bedürfnissen und Voraussetzungen aufeinandertreffen, ist nicht immer einfach. „Es gibt das eine oder andere mal schon Situationen im täglichen Miteinander, die unsere Mieter und Bewohner an ihre persönlichen Grenzen in Bezug auf Toleranz und Verständnis stoßen lassen“, berichtet Residenzleiterin Christine Hamann. „Aber unsere Mitarbeiter gehen auf jeden Bewohner individuell ein und versuchen Verständnis und Toleranz zu fördern, damit das Zusammenleben der Menschen möglichst positiv und harmonisch gelingt. Durch die rege Teilnahme von Mietern und Bewohnern der verschiedenen Wohnformen an unseren Festen und Feiern erkennen wir, dass es uns tatsächlich gelungen ist, der gesamten Wohnanlage einen inklusiven Geist einzuhauchen“, freut sich Christine Hamann. Erst kürzlich wurde das 15-jährige Bestehen ausgelassen in dem großen Innenhof am Ufer der Havel gemeinsam gefeiert.
Auch das Team der Pro Seniore Residenz Wasserstadt ist ein gutes Beispiel für gelebte Inklusion. Die 160 Mitarbeiter kommen aus ganz unterschiedlichen Nationen und Glaubensrichtungen. Und sie sind sowohl von der Altersstruktur als auch bezüglich Kenntnissen und Fähigkeiten breit gefächert und bunt gemischt. Viele Mitarbeiter sind schon seit Eröffnung der Anlage dem Haus treu verbunden, einige wurden hier schon ausgebildet und haben das Team so im Laufe der Jahre ergänzt. „Wir sind in der Lage, bis zu 26 Auszubildende aufzunehmen. Dadurch können wir den toleranten Geist und das notwendige Verständnis gleich mit in die Ausbildung einfließen lassen. Auf diese Weise vermitteln wir den Schülern zusammen mit der fachlichen Anleitung auch unsere hauseigenen Werte“, stellt Residenzleiterin Hamann zufrieden fest.













