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Usability-Sünden: 10 Gründe, mit einer Axt auf Smart-TV-Fernseher loszugehen

28.07.201412:32 UhrIT, New Media & Software
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(openPR) Smart-TV-Anwendungen werden immer mehr, bloß besser werden sie nicht: Die UX-Spezialisten von coeno legen den Finger in die Wunde und nennen 10 Usability-Sünden bei Smart-TVs, unter denen die Zuschauer leiden.

München, 28. Juli 2014. Hersteller und Anbieter bauen neue Funktionen in ihre Geräte und Apps ein, ohne sie dadurch automatisch besser zu machen. „Eigentlich müsste man Smart-TV in App-TV umtaufen“, so coeno-Geschäftsführerin Bettina Streit, „denn viele Apps sind alles andere als smart.“ coeno-Geschäftsführer Markus Kugler pflichtet bei: „Wir beobachten eine rasante Entwicklung der Technik. Das ist gut. Schlecht ist, wie das Niveau von Interface- und User-Experience-Gestaltung auf der Stelle tritt.“



10 Usability-Sünden bei Smart-TV
Die UX-Experten von coeno haben 10 Sünden ausgemacht, die dem Zuschauer das Thema Smart-TV verleiden.

1. Der manische Feature-Overload
Features sind gut, mehr Features aber nicht besser: Smart-TV-Apps saugen sich häufig mit Funktionen voll, die keiner mehr nutzen kann. Denn jedes unwichtige Feature nimmt einem wichtigen Feature den Platz weg – am Ende ist viel geboten, aber nur weniges nutzbar.

2. Der Fernbedienungstasten-Flashmob
Fernbedienungen haben viel zu viele Tasten. Man weiß gar nicht, was schlimmer ist: Dass jede Funktion eine eigene Taste hat oder dass jede Taste ständig eine andere Funktion hat. Gegenbeispiel: die „Apple Remote“-Fernbedienung. Ihr genügen sieben Tasten.

3. Der Farbtasten-Fallrückzieher
Fernbedienungen mit viel zu vielen Tasten nutzen einen Trick für mehr Übersicht: vier zusätzliche Farbtasten! „Farbcodierung“ – das klingt nach einfacher Bedienung. Macht es aber noch schwerer: Nutzer müssen abwechselnd auf Fernbedienung und TV schauen und dabei erraten, was die Tasten derzeit bedeuten.

4. Die virtuellen Folter-Tastaturen
Gewiss die größten Foltermeister im Reich der TV-Apps: virtuelle Tastaturen am TV-Schirm. Ob alphabetisch sortiertes Buchstabenquadrat, QWERTZ-PC-Keyboard oder Telefon-Buchstabenwahl: Damit nach „Barbara“ zu suchen macht jeden schwer Gaga. Zumal eine Autoergänzung selten ist, die Berücksichtigung des Eingabekontexts am TV noch seltener, und daran, dass man sowas auf z.B. Smartphones verlegen könnte, die zur Eingabe viel besser geeignet wären, denkt sowieso gar keiner.

5. Die nervige Interface-Vergesslichkeit
Gestern nur den halben „Herr der Ringe“ geschafft? Kein Problem, Sie müssen heute nur die Stelle finden, wo es weitergeht… Das aber kann nicht jeder Video-Dienst, auch nicht nach simpler Umstellung von Sprache oder Streamqualität. Gepaart mit absurd unflexiblen Vorwärts-Rückwärts-Spul- und -Skip-Funktionen treibt das Heimkino hier seine Kunden in die Aggressionstherapie.

6. Der dogmatische Copy&Paste-Schnellschuss
Designer sind froh, wenn sie ein Interaktionsparadigma auf die Beine gestellt haben – und transportieren es dann allzu leichtfertig auf ein anderes System. Doch Touch an Tablet und Smartphone ist ganz was anderes als Website mit Mausklick oder Smart-TV mit Navigations-Fokus…

7. Das bremsende Kontext-Vakuum
Auf dem Sofa will jeder vor allem eines: Schnell zum Videofilm gelangen – bevor der Sofapartner ungeduldig wird. Schlecht nur, wenn die TV-App auf den Nutzungskontext pfeift und erst mal Selbstbeweihräucherung betreibt oder die Nutzer zu social Unsinn zwingt, der im Kontext eines Tablets viel sinnvoller wäre.

8. Die endnutzerfreie Entscheider-Zielgruppe
Wenn App-Entwickler Geschäftsführer und Abteilungsleiter glücklich machen, bleiben Nutzerwünsche geradezu zwangsläufig auf der Strecke. Entscheider, Marketing und Verkauf sind wichtig, aber sie sind nicht die Kunden, die später vor der Smart-TV-App sitzen! Nur die Kunden entscheiden (in Sekunden!), ob sie auf diese App lieber verzichten – zugunsten einer anderen, die ihnen Freude bereitet.

9. Das dogmatische Reisbrett vorm Kopf
So manches Interface erfüllt theoretische Kriterien – und ist trotzdem großer Mist. Warum? Weil es auf dem Weg vom Reißbrett zum Gerät die Abkürzung eines hippen Dogmas nahm – dabei aber den potenziellen Kunden weiträumig umfahren hat. Doch nur die fallweise Befragung des Nutzers im Rahmen eines Usability-Engineering-Prozesses ermittelt reale Bedürfnisse der Kunden und erlaubt es, diese zu befriedigen.

10. Die spaßbefreite Abschreck-App
Computer waren vorgestern, Smartphones und Tablets standen gestern im Mittelpunkt. Heute ist die „App“ der Star, erst recht beim Entertainment. Doch das TV-Gerät hält nur mühsam Schritt: Noch immer ist es vor allem „Glotze“ – mit Apps, die im TV mehr oder weniger umständlich erreichbar sind. Das ist okay. Aber: Wenn das schon so ist, dann darf man den User nicht auch noch vergrätzen. Die App muss ein Star sein, Spaß machen, gut aussehen, den Alltag nützlich bereichern. Sie muss am Fernseher ihre Aufgaben besser erledigen als das mit Smartphone, Tablet oder Web möglich wäre.
Nur, wenn die Nutzer einer Entertainment-App sich jeden Tag aufs Neue mit Freude für ihren Gebrauch entscheiden, nur dann wird das Produkt erfolgreich sein.

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