(openPR) Sie haben keine Ahnung vom Devisenmarkt? Dann orientieren Sie sich doch einfach an Trader, die dort seit langem erfolgreich sind. Ein neuer Weg führt über Gruppeninvestments auf Social Trading Plattformen. So oder so ähnlich wird der anhaltende Trend beworben. Die Verantwortung einfach an (virtuelle) Forex-Profis abgeben, in der Hoffnung auf schnelle Gewinne.
Die Idee des Social Trading ist einfach: Ein Trader stellt im Internet seine Strategie vor und erlaubt anderen, diese nachzumachen. Möglich wird das durch sogenannte Social-Trading-Plattformen. Inzwischen buhlen mehr als ein Dutzend davon um die Gunst der neuen Anlegergemeinde.
Wie funktioniert es?
Grundlegende Aufgabe einer Social-Trading-Plattform ist es, Trader, die eine clevere Strategie erarbeitet haben (Top-Trader oder Leader), mit denen zusammenzubringen, die diese nutzen und kopieren wollen (Follower oder Kopierer). Dafür stellt sie die nötige Infrastruktur zur Verfügung - ein soziales Netzwerk à la Facebook plus die Möglichkeit, rund um die Uhr zu investieren. Wie leicht ein Follower einen Top-Trader kopieren kann, hängt davon ab, ob die Social-Trading-Plattform einen eigenen Broker-Dienst anbietet oder mit fremden Brokern zusammenarbeitet - die zum Teil in die eigene Plattform integriert sind.
Was sind die Bedenken?
Je mehr Top-Trader eine Social-Trading-Plattform hat, desto größer dürfte die Chance sein, eine viel versprechende Strategie zu finden. Wichtig ist aber auch, schnell und einfach einen passenden Top-Trader herauszufiltern. Social-Trading-Plattform-Betreiber haben dafür spezielle Suchfunktionen. So können Top-Trader beispielsweise nach der Anzahl der Follower, der monatlichen Trades, der bislang erzielten Rendite oder dem maximalen Verlust sortiert werden. Gut ist auch zu wissen, wer eigentlich hinter einer Strategie steckt und welche Idee dieser zu Grunde liegt. Ob der echte Name und ein Foto des Top-Traders wichtig sind, ist Ansichtssache. Genaue Informationen über die Strategie, die Zusammensetzung und Wertentwicklung des Portfolios, den Kapitaleinsatz, die Volatilität oder die maximale Verlusthöhe sind hingegen immer wichtig.
...und hier liegt das eigentliche Risiko!
Mit einer Anbindung an einer Social-Trading-Plattform wird es deshalb schwierig, nachhaltig - also über Jahre hinweg - Gewinne zu erzielen, da einer Blackbox nachhandelt wird. Die Erfahrung zeigt, daß es selbst für erfahrene Trader schwer bis unmöglich ist, eine einmal erarbeitete Strategie dauerhaft umzusetzen. Das liegt daran, daß jede Strategie ständig zwischen Gewinnphasen und Verlustphasen wechselt. Und genau das ist das Problem!
Anfangs mag man einem fremden (virtuellen) Trader vielleicht vertrauen, doch sobald es die erste Verlustserie gibt - und die wird ganz sicher kommen - muß man wissen, wie die zurunde liegende Strategie arbeitet. Weiß man es nicht, wird man nach einer Verlustphase den Leader und die Strategie wechseln. So jagd die Masse praktisch nonstop der vergangenen Performance nach und nimmt zuverlässig die Draw Downs mit. Anschließend wird gewechselt.
Wie geht man also vor?
Ein gesunder Mix aus automatisiertem Handel, der einer Strategie zugrunde liegt, die völlig transparent und somit nachvollziehbar für den Trader ist, und einem Anteil an manuellen Trades mit zuverlässigen Indikatoren können langfristig profitabel sein. Durch die vollkommene Transparenz des automatischen Handelssystems und der genutzten Indikatoren ist eine Anpassung an wechselnde Marktphasen leichter zu realisieren - als zusätzlicher Benefit stellt sich ein gewisser Lerneffekt ein, der mit zunehmender Tradingerfahrung Fehltrades weitgehend minimiert.

















