(openPR) Mit einem 58:46 Sieg gegen den RSC Osnabrück hat der RSC Köln den Aufstieg in die 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga geschafft. Rund 300 begeisterte Zuschauer feierten den Sieg der Kölner Mannschaft. Als Gäste konnte dabei unter anderem Manfred Wolf als Vertretung des Oberbürgermeisters und Klaus Zander als Vertretung des Kölner Sportamtes begrüßt werden. In der Halle am Bergischen Ring zeigten sich die Kölner gewohnt mannschaftlich geschlossen und ließen dem RSC Osnabrück zu keiner Zeit eine Chance auf den Sieg.
Beide Teams konnten bei diesem entscheidenden Spiel nicht auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. So fehlten auf Kölner Seiten aus beruflichen Gründen Sven Krippendorf und Yuki Ito. Osnabrück musste auf Spielertrainer Fritz Wiegmann verzichten, der einen Lehrgang der Herrennationalmannschaft leitete.
Köln startete hoch motiviert und kam über ein 4:0 in der ersten Minute und einem 12:7 in der sechsten Minute zu einer verdienten 18:13 Führung nach dem ersten Viertel.
Auch in den zweiten 10 Minuten agierte man weiter dominant. Angepeitscht vom lautstarken Publikum gelang es dem Team vom Rhein, seinen Vorsprung weiter auszubauen und so ging es mit einem verdienten 37:24 Punktestand in die Halbzeit. Aber nicht nur die Spielweise der Kölner verzückte die Fans, sondern auch Amiaz, Stadionsprecher von Rheinenergie Köln, der den Zuschauern mächtig einheizte.
Mit 13 Punkten Vorsprung ging es in die zweite Halbzeit, die der RSC Köln nutzte, alle Spieler zu Einatzzeiten kommen zu lassen. Den Rheinländern gelang es jedoch fortan nicht mehr, so druckvoll wie in der ersten Halbzeit zu spielen. Trotz sensationeller Stimmung in der Halle plätscherte das Spiel nur noch dahin, ohne dass eine der beiden Mannschaften zeigte, warum sie auf den ersten zwei Plätzen der Liga zu finden ist. So endete ein leider sehr unspektakuläres 3. Viertel mit 10:10 und führte zu einem 47:34 Zwischenstand.
Im letzten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Der RSC Osnabrück agierte ohne Unterstützung durch seinen Spielertrainer Fritz Wiegmann zum Teil kopflos und ungefährlich Den nahenden Erfolg im Kopf, passte sich der RSC Köln dem Niveau an und schien darauf bedacht, das Ergebnis zu halten, den Vorsprung über die Zeit zu retten und damit den Aufstieg in die erste Bundesliga perfekt zu machen.
Die letzten Spielminuten feierte die Kölner Bank bereits mit Aufstiegsshirts bekleidet den nahenden Erfolg. Nachdem die Uhr herunter gezählt war, brach mit dem Schlusspfiff der Jubel lautstark los. Die vom Vorstand des RSC überreichte Magnumflasche sorgte für eine Abkühlung per Sektdusche. Gemeinsam feierten Spieler und Fans bei Sekt und Freibier bis zum späten Abend den Aufstieg in die erste Bundesliga.
Das Team des RSC Köln bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung aller Fans und Sponsoren, die mit zu diesem Erfolg beigetragen haben!
RSC Köln
Stergiopoulos 20, Mohnen 14, Bergenthal L. 9, Zaube 5, Özbicerler 4, Richter 2, Demirci 2, Bergenthal T. 2, Lenatz
RSC Osnabrück
Roberts 21, Greiwe 10, Glanemann 6, Jörling 4, Springmeier 3, Artkamp 2, Hüsemann, Happek
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Über den Rollstuhl-Club Köln e.V.
Der RSC Köln wurde 1969 im Wesentlichen als Rollstuhl-Basketball-Interessengruppe an der DSHS Köln gegründet. Das Bemühen um die gesellschaftliche Anerkennung und die Eingliederung der Rollstuhlfahrer in das öffentliche Leben bildeten das Hauptanliegen.
Aus der Interessengruppe entwickelte sich ein Verein, der ein vielfältiges Rollstuhl-Sportangebot für Menschen mit und ohne Behinderung bereithält. Beim RSC Köln spielen drei Mannschaften in unterschiedlichen Ligen Rollstuhlbasketball, wobei die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga spielt.
Für weitere Informationen:
Frederic Jäntsch
Pressesprecher
RSC Köln
Rollstuhlbasketball









