(openPR) “Ein gigantischer Markt ruft nach ausführenden Betrieben, aber viel zu wenige gehen hin”
Keine andere Bevölkerungsgruppe wächst so stark wie die der Generation 50+. Als besonderes Merkmal haftet dieser Gruppe an, besonders kaufkraftstark und konsumfreundlich zu sein. Und ganz besonders die 60plus-Generation gönnt sich heute viele Dinge, zu denen früher oft das Geld oder die Zeit fehlte.
An den ersten Rangstellen der Seniorenwünsche stehen Reisen und die Gestaltung des Lebens- und Wohnumfeldes, um bis ins hohe Alter sicher und bequem den Lebensabend genießen zu können. Menschen in diesem Alter sind aber auch wählerisch und anspruchsvoll. Ihre Kaufentscheidung orientiert sich außerdem an konservativ- klassischen Merkmalen wie Fachkompetenz, Ehrlichkeit und Vertrauen, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Umgangsformen und Respekt.
Fühlen sich Kunden vom Handwerk vernachlässigt?
Erstaunlich viele Senioren informieren sich selbst in zeitgemäßen Medien wie z.B. im Internet über wichtige Grundlagen ihrer Kaufentscheidung. Sie bereiten sich immer öfter intensiv auf Beratungs-gespräche vor. “Nicht selten sind Kunden über neue und vorteilhafte Produkte und Leistungen besser informiert als manche Betriebe” weiß Thomas Brachel, Mitarbeiter eines namhaften Sanitärgroßhandels zu berichten. Das wird von Dieter Soth, selbst Senior und Initiator von L.o.B. bestätigt: “Auf unseren zahlreichen, bauorientierten Messen und Veranstaltungen werden wir immer wieder gefragt: “Wo bekomme ich denn so was” oder: “Wer macht mir das denn?”
Bei diesem Punkt müssten sich eigentlich alle Handwerksbetriebe angesprochen fühlen. Die wiederum haben aber vor lauter Auftragsdruck in den klassischen Geschäftsbereichen oft nicht die notwendige Zeit, sich auf diese neuen, aber in Zukunft unverzichtbaren Kunden einzustellen. Leider haben aber akute Auftragssituationen in den meisten Betrieben absoluten Vorrang vor Zukunfts-fragen.
Und so bleibt eine intensive Informationsbeschaffung des Betriebes über Möglichkeiten und Chancen neuer Märkte meistens auf der Strecke. Zugegeben – der Zugang zu diesem Markt ist nicht ganz leicht und für viele Handwerksbetriebe etwas ungewohnt. Und in den meisten Handwerksbetrieben tut man sich mit Marketing ohnehin etwas schwer. Dabei müsste angesichts der extrem steigenden Nachfrage doch gerade das lukrative Geschäft für komfortabel-barrierefreies Bauen und Wohnen und der Umgang mit einer der dankbarsten Zielgruppen ganz vorne in der Leistungskette des Betriebes stehen.
Im Bereich barrierefreies Bauen und Wohnen gibt es keine Alternative zu einer nachhaltigen und profes-sionellen Marktbearbeitung. Das ist auf dem Land nicht anders als in der Großstadt. Die immer noch vielbeschworene “Mund-zu-Mund-Reklame” ist als zeitgemäßes Empfehlermarketing noch immer unverzichtbar. Sie ist aber in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr das probate Mittel, sich flexibel auf Marktentwicklungen einzustellen.
Partnerkonzepte helfen:
"Leben ohne Barrieren" hat die Entwicklung des Marktes sehr früh erkannt und sich mit einem völlig unkomplizierten Partnerkonzept darauf eingestellt. Deshalb ist L.o.B. (www.lebenohnebarrieren.de) inzwischen Deutschlands größter Verbund von Industrie, Handwerk und Dienstleistung für barrierefreies Bauen und Wohnen. Mit unkonventionellen Kommunikationsaktivitäten und hilfreichen Dienstleistungen unterstützt L.o.B. seit über 10 Jahren Handwerksbetriebe aller wichtigen Gewerke bundesweit.
Die Kommunikation mit dem älter werdenden Kunden steht dabei im Mittelpunkt der L.o.B.-Arbeit. "Nur wer die richtige Gesprächsebene zum Kunden besetzt, besetzt auch den Markt" sagt der pensionierte Unternehmensberater Dieter Soth.
Es gibt erfreulicherweise auch eine beachtliche Zahl an Handwerksbetrieben, die sich auf diesen Markt bestens eingestellt haben und nie mehr darauf verzichten würden. Gemessen an der Anzahl der Handwerksbetriebe in Deutschland muss man aber noch immer von einer Minderheit sprechen.
"Der Markt für barrierefreies Bauen und Wohnen ist da, lasst uns jetzt einfach zu ihm gehen" lautet der Appell von "Leben ohne Barrieren" an Handwerksbetriebe.












