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Rauchen ist oft fester Bestandteil des Selbstbilds

02.07.201412:48 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Greifen Raucher zum Glimmstengel, um Anspannung und Nervosität zu verringern? Gelegentlich ja, teils, teils, stellte Dr. Rolf Deubner in seiner Studie "Rauchen als Risikoverhalten" fest. Die Ergebnisse bezüglich der Funktionen des Rauchens lassen eine große interindividuelle Variabilität erkennen. "Eine Verallgemeinerung typischer Funktionen oder Konfigurationen von Funktionen für alle RaucherInnen ist nicht möglich."

Deubner beobachtete, dass Raucher und Raucherinnen in Abhängigkeit von ihrem Rauchverhalten und ihrer Einstellung dazu unterschiedliche Konstruktionen ihrer selbst und ihrer relevanten Interaktionspartner haben. Rauchen hat demnach eine Bedeutung für die Konstruktion der eigenen Person und somit Bezug zum Selbstbild des Menschen. Eine Beschränkung der Betrachtung des Rauchens rein auf Verhaltensebene würde dem nicht gerecht werden. In rationalen Modellen des Gesundheitsverhaltens, die auch als die wesentlichen Erklärungsansätze für Rauchverhalten herangezogen werden, sollte daher das Selbstbild von Raucherinnen und Rauchern eine stärkere Berücksichtigung finden.

Raucher und Raucherinnen assoziieren mit dem Rauchen bestimmte Funktionen und weisen dem Rauchen eine von der Gesundheit abweichende Bedeutung zu. Als besonders heterogen hinsichtlich der Funktionen des Rauchens erweisen sich die unzufriedenen Raucher und Raucherinnen ..."

"Auf inhaltlicher Ebene der Konstruktsysteme zeigt sich tendenziell, dass zufriedene Raucher und Raucherinnen ihr Rauchverhalten in Zusammenhang mit sozialer Nähe und Akzeptanz und Offenheit für Erfahrungen erleben. Geselligkeit, befriedigende Beziehungen zu Anderen, Nähe und Vertrauen erscheinen ihnen wichtig. Rauchen wird in diesem Zusammenhang eingesetzt und als förderlich dafür erlebt.

Unzufriedene Raucher und Raucherinnen verknüpfen ihr Rauchen dagegen tendenziell eher mit Leistung, Ehrgeiz und Ausdauer.

Rauchen kann damit als ein für die Betroffenen bedeutsames Verhalten begriffen werden, das fest in ihre individuelle Lebensplanung integriert ist. Dies könnte auch die große Veränderungsresistenz des Rauchens erklären helfen ..."

>> Rolf Deubner: Rauchen als Risikoverhalten - Eine idiographische und nomothetische Analyse mit der Repertory Grid-Technik. Pabst, 284 Seiten, ISBN 978-3-933151-92-6

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