(openPR) Seit den 1980er Jahren werden Nierensteine und später auch orthopädische Erkrankungen mit Stoßwellentherapie behandelt. Im Heilig Geist-Krankenhaus ist nun eine neue ESWL- / ESWT-Einheit in Betrieb genommen worden.
Stoßwellen sind hochenergetische Druckwellen, die Schallwellen ähnlich sind. Bereits seit Anfang der 1980er Jahre werden diese Druckwellen eingesetzt, um Nierensteine erfolgreich zu behandeln. Ende der 1980er Jahre begann man, auch verzögert heilende Knochenbrüche und Sehnenansatzbeschwerden wie den berühmten Tennisellenbogen damit zu behandeln. Die in der Fachsprache als Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (Nierensteine) oder Stoßwellentherapie (orthopädische Erkrankungen) – kurz ESWL / ESWT – ist seitdem ein adäquates Mittel zur Linderung oder gar Heilung verschiedener Beschwerden.
Im Heilig Geist-Krankenhaus ist nun eine neue ESWL- / ESWT-Einheit in Betrieb genommen worden. Die modulare Konstruktionsweise des neuen Gerätes kann sowohl für die urologische Steinzertrümmerung bei Nierensteinen sowie hoch sitzenden Harnleitersteinen als auch für die Stoßwellentherapie im Bereich der Unfallchirurgie / Orthopädie genutzt werden. Neu ist nun die Erweiterung des Spektrums auf endo-urologische Eingriffe. Hierbei nutzt der Arzt mit Hilfe optischer Instrumente die natürlichen Zugänge zum Körperinneren, so dass der Patient nur wenig belastet wird und sich schnell von dem Eingriff erholen kann.
Kontakt: Klinik für Urologie, Tel 0221 7491-8264
Klinik für Chirurgie – Allgemein-, Visceral- und Unfallchirurgie, Tel 0221 7491-8258










