(openPR) Leverkusen, 26. Juni 2014: Nach Abschluss der Jahresrechnung 2013 ist klar: die pronova BKK steht auch weiterhin auf einem soliden Fundament. Ausgaben und Einnahmen in Höhe von jeweils rund 1,84 Milliarden Euro halten sich in etwa die Waage. Der erwirtschaftete Überschuss von 1,1 Millionen Euro wird der Rücklage zugeführt.
Mit diesem Geschäftsergebnis, das jetzt dem Verwaltungsrat vorgestellt wurde, ist Lutz Kaiser, Vorstandsvorsitzender der pronova BKK insgesamt zufrieden: „Das Ergebnis entspricht unseren Erwartungen.“ Trotz des guten Ergebnisses gehört die pronova BKK weiter zu den „Geberkassen“ unter den gesetzlichen Krankenkassen. „Unsere Versicherten und Arbeitgeber haben rund 200 Millionen Euro mehr in den Gesundheitsfonds eingezahlt, als wir daraus erhalten haben“, erklärt Lutz Kaiser: „Wir unterstützen hiermit die Solidargemeinschaft und damit Krankenkassen, deren Kundinnen und Kunden im Durchschnitt kränker sind. Das ist vom System so gewollt und richtig. Es profitieren aber auch Krankenkassen von nicht benötigten höheren Zuweisungen aus dem Fonds, die diese dann als Prämie an ihre Mitglieder ausschütten. Das halten wir für nicht fair und in der Wirkung für wettbewerbsverzerrend.“ Hier für ein gerechteres System zu kämpfen, hat sich die pronova BKK auch weiterhin auf die Fahnen geschrieben. Mit der Abschaffung des pauschalen Zusatzbeitrages sowie den anderen geplanten Neuregelungen zum 1. Januar 2015 werden die Krankenkassen zukünftig aber sowieso keine Prämien mehr auszahlen. „Ob die Verteilung der Mittel aus dem Gesundheitsfonds dadurch gerechter wird, bleibt abzuwarten. Wir sehen beispielsweise bei den Zuweisungen für das Krankengeld weiterhin Nachbesserungsbedarf. Hier erhalten wir nur einen Durchschnittswert, obwohl die Leistung an das Gehalt der Versicherten gekoppelt ist, welches bei den Mitgliedern der pronova BKK höher als im Bundesschnitt liegt.“
Wie schon in den Vorjahren, waren die Ausgaben für Behandlungen im Krankenhaus der höchste Ausgabenposten der pronova BKK mit rund 641 Millionen Euro (19 Millionen mehr als 2012), die sich auf 220.000 Fälle verteilen. Auch die Ausgaben für ärztliche Behandlungen (316 Millionen Euro) und Arzneimittel (294 Millionen Euro) sind im Vergleich zu 2012 leicht gestiegen. Insgesamt wurden 4.700.000 Verordnungen für die Versicherten der pronova BKK ausgestellt, das sind rund 7,5 Verordnungen pro Person.











