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Wenn die Pflege von Angehörigen zu Depressionen führt

26.06.201418:16 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Wenn die Pflege von Angehörigen zu Depressionen führt
www.Pflege-durch-angehoerige.de
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(openPR) Klar, schlechte Laune haben wir alle einmal. Wenn aber die schlechte Laune ein Dauerzustand wird, man sich häufig überfordert fühlt oder wenn einem gar die Freude am Leben vergeht, dann sollte man sich überlegen, ob nicht mehr dahintersteckt. Gerade pflegende Angehörige, die oftmals durch die hingebungsvolle Pflege im häuslichen Umfeld einem starken physischen und psychischen Druck ausgesetzt sind, neigen in besonderem Maße zu Depressionen und BurnOut. Aber was sind die Auslöser?



Nicht selten überfordern sich pflegende Angehörige in äußerst bedenklichem Maße. Wer Tag und Nacht parat steht, bekommt zu wenig Schlaf. Für sich selbst hat man nur noch wenig Zeit. Die physischen Belastungen können sehr die Gesundheit beanspruchen und werden oftmals durch den physischen Druck noch verstärkt. Schuldgefühle, nicht genug zu tun oder nicht die richtige Hilfe zu finden lasten schwer auf den Schultern der Pflegenden. Aber auch mit ansehen zu müssen, wie sich der Charakter des Partners oder eines Elternteils verändert. Lieb gewonnene Menschen werden plötzlich aggressiv, gewalttätig oder dement. Mitunter treten auch noch finanzielle Probleme auf.

Nichts ist mehr wie früher. Ein schweres Schicksal, das nicht spurlos an einem vorüber zieht. Da meist der Patient im Mittelpunkt steht und weniger der Pflegende, wird der schleichende Beginn einer Depression oft nicht bemerkt. Hier sind dann die Mitmenschen und Außenstehende wie zum Beispiel gute Freunde oder ein aufmerksamer Arzt gefordert. Sie müssen den Pflegenden auf seinen eigenen schlechten körperlichen und seelischen Zustand aufmerksam machen.

Eine Depression hat viele Symptome (http://www.pflege-durch-angehoerige.de/2014/06/24/depressionen-bei-pflegenden-angehoerigen/) und oftmals ist eine Abgrenzung zu anderen Krankheiten für einen Laien überhaupt nicht möglich. Problematisch ist auch, dass viele Betroffene die Krankheit „Depression“ gar nicht wahrhaben wollen oder die Auswirkungen unterschätzen.

Was kann man nun für pflegende Angehörige tun, die physisch und psychisch mit der Situation überlastet sind? Als erstes muss der Pflegende erkennen, dass es wirklich fünf Minuten vor Zwölf ist und dringend Abhilfe geschaffen werden muss. Denn nur wer selbst gesund ist, kann auch für andere da sein und sie pflegen. Aber diese Erkenntnis alleine bewirkt natürlich keine Besserung. Depressionen gehören in die Hand eines Spezialisten. Deshalb ist der erste Weg immer der zum behandelnden Hausarzt bzw. zum Facharzt.

Aber auch Freunde und Angehörige können helfen. Sie können dafür sorgen, dass regelmäßige Auszeiten geschaffen werden, in denen sich die Pflegenden zurückziehen und nur für sich selbst etwas unternehmen können. Sie können selbst immer wieder einmal einspringen und die Betreuung für einen gewissen Zeitraum übernehmen. Unterstützende Hilfe kann auch in Form von einer Tagesbetreuung, Kurzzeitpflege oder durch einen Pflegedienst für den Pflegebedürftigen erfolgen. Auch Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige können eine Hilfe sein um zu erfahren, wie andere Betroffene mit der Situation umgehen.

Wichtig ist, dass die Pflegeperson immer wieder auf andere Gedanken gebracht wird und nicht von früh bis spät ununterbrochen in das Thema „Pflege“ involviert ist.

Weitere Informationen / Achtung – ändert sich je nach Text
http://www.pflege-durch-angehoerige.de/2014/06/24/depressionen-bei-pflegenden-angehoerigen/

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