(openPR) Berlin, 23.6.2014 – OpenCellID, die weltweit größte Open-Source-Datenbank für Mobilfunk-Zellen, sucht den Schulterschluss mit Betreibern von Telematiklösungen. „Dies ist der logische zweite Schritt“ sagt Markus Semm. „Nachdem wir 2013 das Maintainership für OpenCellID übernommen haben wurde zunächst die Backend-Plattform fit gemacht für ein rasantes Datenwachstum. Diesen Prozess haben wir kürzlich abgeschlossen: mit der Inbetriebnahme eines MongoDB Clusters und auf stark schwankende Anforderungen optimierte Software (z.B. Kafka Warteschlangen) ist die Infrastruktur jetzt fit für Wachstum, so dass das Aktivieren zusätzlicher Datenquellen jetzt beginnen kann.“ Mit Lomosoft (http://www.lomosoft.de/) und ENAiKOON (www.enaikoon.de) tragen zwei deutsche Telematikanbieter bereits regelmäßig zur Vervollständigung der OpenCellID Datenbank bei. Zahlreiche Anbieter von Smartphone-Software unterstützen das Projekt ebenfalls. Zusätzliche Datenlieferanten, insbesondere Anbieter von Telematikanwendungen, sollen nun dafür gewonnen werden, die Datenbank weiter zu vervollständigen. Telematikanbieter, die Daten an OpenCellID liefern, können neben den ohnehin freien Daten auch die OpenCellID Community Server kostenlos über eine API nutzen und so Datenabfragen problemlos und schnell implementieren. Die Daten selbst stehen jedermann täglich aktualisiert kostenlos zur Verfügung.
Mit den OpenCellID Daten lassen sich folgende Vorteile von Telematikanwendungen und Smartphone-Lösungen realisieren:
• Längere Ausdauer des Akkus/der Batterie bei autarken Geräten: GPS ist ein Stromfresser und kann in vielen Fällen durch die wesentlich stromsparendere Nutzung von OpenCellID Daten ergänzt oder ersetzt werden.
• Ortung in Gebäuden: GPS funktioniert zumeist nicht in Gebäuden. Da aber in den meisten Gebäuden ein Mobilfunkempfang möglich ist, lässt sich an Stelle von GPS mit Hilfe der OpenCellID Ortung der aktuelle Standort ermitteln. Netzbetreiber bieten diese Funktion i.d.R. nur gegen Geld an und zumeist auch nur im jeweiligen Heimatnetz.
• Schneller First-Fix: während GPS noch nach der aktuellen Position sucht kann die ungefähre Position bereits mit Hilfe der Zelldaten bestimmt werden. In städtischen Gebieten lassen sich mit OpenCellID Daten immer öfter GPS-ähnliche Genauigkeiten realisieren, auf dem Land wird die GPS-Genauigkeit meist noch nicht erreicht.
OpenCellID hat derzeit gut 13.000 registrierte Mitglieder, die täglich im Mittel ca. 2 Millionen sog. ‚Messungen‘ an OpenCellID übermitteln. In Deutschland sind aktuell ca. 935.000 Funkzellen in der Datenbank registriert, weltweit ca. 5.5 Millionen Funkzellen.











