(openPR) Rund 14 Arbeitsstunden dauert es, bis eine HOREX von der Montagebank auf den Prüfstand rollt. In dieser Zeit fügt Josef Pichler die einzelnen Baugruppen des individuellen Hightech-Motorrads zu einem fahrenden Gesamtkunstwerk zusammen. Seit vier Monaten haucht der 31-jährige Italiener in der Augsburger Motorradmanufaktur den stattlichen VR6-Bikes von der ersten bis zur letzten Schraube das Leben ein.
Gelernt hat der Motorradmechaniker mit dem „Renn-Gen“ sein Handwerk in der Südtiroler Werkstatt eines italienischen Traditionsherstellers aus Bologna. In den Norden lockte den ambitionierten Handarbeiter mit dem Faible für Hightech die Herausforderung, ein Motorrad von Anfang bis Ende komplett aufzubauen.
Woche für Woche werden an den vier Montageplätzen in der Augsburger Motorradmanufaktur je nach Individualisierungsgrad zwölf bis 15 Motorräder komplett montiert, inklusive Zusammenbau des einzigartigen VR6-Motors. Mit einer Wertschöpfung von 90 Prozent in Europa, davon rund 60 Prozent in Deutschland, pflegt HOREX das Prinzip der kurzen Wege und sorgt so für Transparenz im Produktionsfluss und für ein hohes Maß an Nachhaltigkeit.
Ab Produktionsstart Ende 2012 konnte HOREX im letzten Jahr rund 200 Motorräder ausliefern, in diesem Jahr waren es bis April 70. Die Zulassungsstatistiken des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) spiegeln diesen Erfolg nur begrenzt wider: Viele Sammler melden ihre Maschine nicht an und Auslandszulassungen werden vom KBA nicht erfasst.











