(openPR) PRESSEMITTEILUNG
05. Juni 2014
West Trax verleiht Gold Quality Award an Lantiq
Lantiq, ein führender Anbieter von Chips und Software für Breitband-Access und Home Networking erzielt innerhalb eines Jahres hohe Optimierung seines SAP-Systems, gewinnt damit den West Trax Gold-Award und setzt einen neuen Maßstab hinsichtlich Standardisierungsgrad in der Telekommunikationsbranche.
In vier Schritten – Bestandsaufnahme, Potentialermittlung, Maßnahmen-Ableitung, Umsetzungsstrategie - hat das Telekommunikations-Unternehmen sein ERP-System analysieren lassen und entscheidende Empfehlungen zeitnah zur Effizienzsteigerung umgesetzt. Bereits in einer ersten Untersuchung Mitte 2013 zeigte sich, dass das Technologieunternehmen sein SAP-System optimaler als der Wettbewerb nutzt. Bis März 2014 schaffte es Lantiq, weitere System-Optimierungen zu erreichen und erhält jetzt den Gold-Award.
Jochen Siege, Head of IT-Corporate Services von Lantiq im Rückblick: “Mit den Ergebnissen aus der West Trax Analyse haben wir eine Bestätigung erhalten, dass wir bei Lantiq mit unseren Standardisierungsbemühungen im SAP-Umfeld grundsätzlich auf dem richtigen Weg sind. Dass wir mit der konsequenten Umsetzung der empfohlenen Bereinigungsmaßnahmen aus der ersten Analyse auch noch den Gold-Award erreicht haben, macht uns umso glücklicher.“
Herausragend bewertete West Trax bei der ersten Analyse den Standardisierungsgrad des SAP-Systems von 86%. Im Vergleich: durchschnittlich liegt dieser Wert bei anderen Telekommunikationsunternehmen bei unter 60%, in anderen Branchen zum Teil sogar unter 50% (Versicherung, Service). Lantiq performt somit über allen Branchendurchschnitten und stellt neue Branchenbestwerte. Auch der Anteil Eigenentwicklungen war bereits im vergangenen Jahr vorzeigbar mit nur 22%. Der Branchenvergleich zeigt einen Wert von fast 46%. Schon Mitte 2013 erfüllte Lantiq daher die Kriterien für einen Bronze-Award. In allen relevanten Bereichen existierten jedoch auch ungenutzte Funktionalitäten.
Die Empfehlungen von West Trax, insbesondere den Standardisierungsgrad weiter zu erhöhen, die Backgroundjobs zu überprüfen und den identifizierten Ballast zu entfernen, führte bereits Ende 2013 zum Erreichen des West Trax Quality Awards in Silber.
Durch die kontinuierlichen Maßnahmen von Lantiq konnte eine abschließende Analyse im März 2014 eine weitere Verbesserung der Werte aufzeigen. Insbesondere der Standardisierungsgrad ist der aktuelle Bestwert der Telekommunikationsbranche. Lantiq erhält daher die Gold-Auszeichnung und gehört damit zu den absolut besten Nutzern von SAP-Systemen.
Herr Siegle fasst zusammen:“ Ein Standardsystem wie SAP kann nur kosteneffizient betrieben werden, wenn auch der Standard verwendet wird. Die Frage, wie standardnah unser SAP-System ist, beschäftigt uns schon seit Jahren. Bislang konnten wir jedoch kein geeignetes Referenzmodell ausfindig machen, um den Standardisierungsgrad zu messen, geschweige denn Vergleichszahlen aus der Branche zu bekommen.“
„Ein weiterer Grund für den Einsatz von West Trax sind die Analysemöglichkeiten von Eigenentwicklungen. Über die Jahre hat sich in unserem SAP-System eine Reihe von nicht mehr genutzten Eigenentwicklungen angesammelt, die die Systemkomplexität insgesamt erhöhen und Ressourcen binden. Mit der West Trax Analyse waren wir in der Lage, unser System zu bereinigen und die Effizienz zu steigern,“ berichtet Siegle weiter.
Vergleichszahlen von West Trax belegen: typischerweise sind bis zu 45% in einem SAP/ERP-System custom-made, wovon 40% dieser Eigenentwicklungen ungenutzt sind. Bis zu 70% der Standardapplikationen werden nicht genutzt und ca. 30% aktueller Eigenentwicklungen könnten durch Standardapplikationen ersetzt werden.
Diana Bohr, CIO von West Trax über den Vorteil eines optimal eingestellten SAP-Systems: “Generell gilt: wird die Geschäftsprozesskette so durchgängig wie möglich im Standard unterstützt, kann man Prozessdurchlaufzeiten reduzieren und die Wertschöpfungskette stärken. Zeitaufwändige Schnittstellen oder Workarounds erhöhen im Vergleich erfahrungsgemäß stark die Prozess- und Pflegekosten und Antwortzeiten – bei meist reduzierter Qualität – und schwächen damit die Wertschöpfungskette.“
Der Ansatz von West Trax ist es, die SAP-Landschaften zu untersuchen, besonders vor dem Hintergrund weiter steigender Anforderungen an die Systeme wie Echtzeit-Verarbeitung und Internationalisierung.
Ziel von West Trax ist es, dem Kunden möglichst unkompliziert eine Bestandsaufnahme durchzuführen und den individuellen Idealzustand zu definieren. Erreicht wird dies anhand von Kennzahlen, die ohne viel Aufwand offline für das Kundensystem vermessen werden hinsichtlich Kosten, Produktivität, Performance und Qualität. So lassen sich Parameter bestimmen und Kosteneinsparungen und Zeitoptimierungen ableiten.
Der Aufwand für eine West Trax Analyse liegt bei etwa 60 Minuten für die Übermittlung der notwendigen Daten und das Ausfüllen eines Fragebogens. Diese werden offline untersucht, Workshop und Interviews sind nicht nötig. Damit werden die meist ohnehin knappen Ressourcen der Kunden nicht belastet. Die Ergebnisse werden den Daten aus der Benchmark-Datenbank vorheriger Analysen gegenübergestellt. Bei besonders gutem Branchen-Abschneiden erhält das Unternehmen einen Award. Die West Trax Methode ist IHK-geprüft.


