(openPR) Reformhaus® startet mit über acht Prozent mehr Umsatz ins Jahr 2014
Hamburg, 3. Juni 2014 – Reformhaus® hat den Umsatz von Januar bis Mai 2014 um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Mit dem erfolgreichen Start ins Jahr setzt das Fachgeschäft für ganzheitliche Gesundheit seinen Wachstumskurs fort. Erfolgsfaktor Nummer eins: der Megatrend zu vegetarischer und veganer Ernährung.
Bereits 2013 hatte Reformhaus® ein Plus von 4,8 Prozent auf 631 Millionen Euro verzeichnet (Vorjahr 602 Millionen Euro). Carsten Greve, Vorstand der neuform Vereinigung deutscher Reformhäuser, erwartet für das Gesamtjahr 2014 eine Steigerung um sechs Prozent auf einen Umsatz von 668,9 Millionen Euro. „Wir sehen uns für die langjährigen Trends auf dem Ernährungs- und Gesundheitsmarkt optimal aufgestellt“, erklärt Carsten Greve. „Unsere nachhaltige Philosophie mit klaren Werten, die Beratungskompetenz unserer Mitgliedsgeschäfte und die Qualität unserer Produkte kommen bei den Kunden ausgesprochen gut an.“
Wachstumstreiber: Vegetarische und vegane Ernährung
Vor allem durch die steigende Nachfrage nach vegetarischen und veganen Ernährungsformen gewinnen die Reformhäuser – aktuell sind es bundesweit 1.244 Verkaufsstellen – neue Kunden. Carsten Greve stellt einen Generationenwandel fest: „Wir beobachten, dass sich immer mehr junge Leute und junge Familien für eine gesundheitsbewusste, fleischlose Ernährung entscheiden.“ Die Reformhäuser haben eine Tradition von 127 Jahren im Bereich vegetarischer und veganer Ernährung und vergeben ein eigenes Qualitätssiegel an die gelisteten Markenprodukte. „Die Nachhaltigkeit unserer Strategie schafft Vertrauen bei den Kunden“, ist Greve sicher. 1887 entstanden die ersten Läden in Deutschland, die sich auf alternative Ernährungsangebote spezialisierten. In Österreich gibt es inzwischen 99 Reformhäuser, weitere fünf in Slowenien und sogar zwei in Südkorea.
Steigende Nachfrage nach Nahrungsergänzung
Im Sortiment Lebensmittel, das 45 Prozent des Warensortiments der Reformhäuser in Deutschland ausmacht, stieg der Umsatz um fast sieben Prozent. Um über sieben Prozent legte der Produktbereich der diätetischen Lebensmittel zu. Sogar zweistellig, um 13,1 Prozent, erhöhten sich die Verkäufe von Nahrungsergänzungsmitteln und medizinischen Produkten. Reformhaus® Vorstand Greve: „Eigenvorsorge liegt heute im Trend. Viele Kunden greifen zu Naturheilmitteln wie Heilkräutern und Arzneitees, bevor sie einen Arzt aufsuchen.“ Dieser „zweite Gesundheitsmarkt“, also die Nachfrage nach privat finanzierten Produkten und Gesundheitsdienstleistungen, wird laut einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger in den kommenden Jahren weiter wachsen.
Herausforderung: Beratungskompetenz
Mit den höheren Qualitätsansprüchen an Lebensmittel, Kosmetik und Gesundheitsprodukte hat sich der Beratungsbedarf vieler Kunden deutlich erhöht. Laut einer Umfrage im Auftrag von Reformhaus® fordern die unter 30-jährigen Deutschen zum Beispiel garantiert gentechnikfreie Lebensmittel und Produkte aus umweltverträglichem Anbau. „Die Fachberater im Reformhaus® treffen heute auf wohl informierte Konsumenten, gerade unter den jungen Leuten, die konkrete Fragen zu Ernährungsformen und Produkten stellen“, sagt Greve. „Deshalb legen wir weiter großen Wert auf eine fundierte Ausbildung unserer Fachverkäufer, die sich regelmäßig in unserer Reformhaus-Fachakademie in Oberursel fortbilden.“ Auch die Inhaber der Reformhäuser stellen ihr Angebot auf die neuen Herausforderungen im Markt ein, was sich nun in Form der Umsatzsteigerungen auszahlt. Zwar ist die Zahl der Mitglieder durch altersbedingte Geschäftsaufgaben leicht auf heute 502 gesunken. Viele Mitglieder der genossenschaftlichen Vereinigung haben in den letzten Jahren jedoch erheblich in die Modernisierung ihrer Geschäfte, die Einführung neuer Ladenkonzepte und die Vergrößerung der Verkaufsfläche investiert.
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