(openPR) Mit dem Stück „Die Mutter“ hat der 23-jährige Augsburger Alexander Rupflin die Zuschauer überzeugt: Sie wählten ihn auf den 1. Platz. Sein böses Kammerspiel steckt voller Abgründe, die nach rasanten Wendungen allmählich zum Vorschein kommen. Das Verhalten einer chinesischen Mutter gegenüber ihrem deutschen Sohn wird immer abstruser, und gleichzeitig immer nachvollziehbarer. Der Zuschauer kann sich nie sicher sein, was alles dahintersteckt.
Aus den anonymisierten Einsendungen waren von der Jury drei Stücke für den Preis nominiert worden. Am vergangenen Samstag wurde dem Publikum dann jedes Stück durch eine Laudatio, eine Lesung und ein Interview kurz vorgestellt. Bei der Publikumsabstimmung entschied Rupflin das Rennen knapp für sich – vor „Michels Stein“ von Maja Das Gupta (Berlin) und „Isola di Lampedusa“ von Samuel Langer (München).
Doch es gab nur Sieger: Denn nicht nur der 1. Platz ist mit 2.500,- dotiert, auch der 2. und 3. Platz sind mit einem Preisgeld von 1.000,- bzw. 500,- verbunden. Im Herbst werden außerdem alle drei Stücke als szenische Lesungen zu sehen sein, im Sensemble und auch im Hoffmannkeller des Theaters Augsburg, mit dem das Sensemble dieses Jahr zum 1. Mal beim Dramatikerpreis kooperierte.






