(openPR) Eine Sonne, in der ein Baby liegt – Ein freundliches, fröhliches Bild, ein Aquarell von Hildegard Beck aus Straßdorf, schmückt das Buch von Marcel Landsfried.
Nicht alle Tage sind Sonnentage. Vor einigen Monaten spendete die engagierte Verlegerin Manuela Kinzel einige Bücher aus ihrem umfangreichen Sortiment für das Kinderhospiz in Göppingen. Kindern eine Freude zu machen, das ist ihr wichtig.
Marcel Landsfried (aus Göppingen) und seine Frau Christiane ereilte ein furchtbares Schicksal. Im November letzten Jahres erhielt die junge Verlegerin Manuela Kinzel eine traurige Mail von Marcel Landsfried. Der junge Mann erhielt die Kontaktdaten vom Hospiz in Göppingen.
Sehr persönlich war das Anliegen von Marcel Landsfried und seinem Baby. Gern lud Manuela Kinzel ihn zu einem Gespräch ein. Das war nicht einfach! Marcel Landsfried und seine Frau hatten ihr Kind verloren, ein Baby.
Das geht unter die Haut! Das junge Paar freut sich riesig auf sein erstes Baby. Alles verläuft normal, bis bei einer Routineuntersuchung in der 12. Schwangerschaftswoche ganz plötzlich ein Ernährungsengpass ihres winzigen Babys festgestellt wird. In ein tiefes Loch fallen die werdenden Eltern. Schnellstens müssen sie ins Krankenhaus, um weitere Untersuchungen durchführen zu lassen. Dank der guten Betreuung der Ärztin und des kompetenten Personales in der Klinik fühlen sich beide sehr gut aufgehoben. Trotzdem geht es mit ihrem Baby auf und ab. Gemeinsam mit den Ärzten beschließen sie, eine Lungenreife durchführen zu lassen.
Schließlich ist die Ernährungszufuhr so gering, der Zustand so akut, dass Lotta Emilia per Kaiserschnitt geholt werden muss. Nur 350 Gramm wog der Winzling. Ein herziges Schmusen dufte die Mutter nach der Geburt nicht genießen. Ja, sie merkte – aufgrund der Narkose- nicht einmal, wann genau das kleine Leben ihren schützenden Bauch verlassen musste. Sorgende Schwestern und Ärzte mühten sich, das kleine Mädchen sofort zu untersuchen und in dem bereitgestellten Inkubator ein Bettchen zu bereiten. Schwestern, um das seelische Wohlbefinden der Mutter besorgt, zeigten ihr Fotos von ihrem Baby. Der Zustand änderte sich manchmal im Minutentakt. Die Eltern litten und kämpften. Als es nach 4 Tagen endlich einen scheinbaren Lichtblick gab und nach leichter Stabilität aussah, wagten sich beide Eltern das erste Mal nach Hause. Und wenige Stunden später kam der verhängnisvolle Anruf.
Beide Elternteile müssen weiterhin kämpfen. Mit ihrem Schicksal. Wie sagt Marcel Landsfried in seinem Buch: „Auch wir hatten uns nicht dafür beworben, ein totes Kind zu haben.“ Ein Satz, der zum vielleicht Schmunzeln anregt, obwohl dem Leser im gleichen Moment wohl die Tränen kommen. Verlegerin Manuela Kinzel ist ergriffen von der Geschichte und der Offenheit, mit der Marcel Landsfried in seinem Buch „Eine Handvoll Liebe“ auf 224 Seiten von seinem Schicksalsschlag erzählt. Eine Geschichte zwischen Liebe, Verzweiflung, Hoffnung und dem plötzlichen, endgültigen Ende der gemeinsamen Träume. Einem Ende, mit dem Christiane und er in eine tiefe Lebenskrise stürzen, aus der sie sich erst ganz langsam wieder einen Weg zu einem neuen, veränderten Leben erarbeiten können.
Mögen allen Eltern und vor allem Kindern so ein Erleben erspart bleiben.
Unter der ISBN 978-3-95544-010-7 ist das ergreifende Buch „Eine Handvoll Liebe“ von Marcel Landsfried zu 13 € im gut sortierten Buchhandel oder direkt beim Manuela Kinzel Verlag erhältlich.













