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ANNETRAUT sorgt für unwetterartige Regenfälle und Gewitter

27.05.201412:32 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Bochum, 27.05.2014: Am Montag fielen in Teilen Bayerns, Baden-Württembergs, Hessens, Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens gebietsweise 30 bis 50 Liter Regen auf den Quadratmeter. „Spitzenreiter in Bayern war Scheyern mit 86,4 Litern pro Quadratmeter“, analysiert Meteorologe Stefan Laps der MeteoGroup Unwetterzentrale die morgendlichen Messwerte. Am Dienstag muss zwischen Nordrhein-Westfalen, Südniedersachsen, Nordhessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg gebietsweise mit länger andauernden und ergiebigen Regenfällen gerechnet werden. „Besonders zwischen Sachsen-Anhalt, Sachsen und dem Norden Thüringens sind bis zum Mittwochabend örtlich über 100 Liter Regen pro Quadratmeter möglich“, warnt Laps. Lokal muss mit Überschwemmungen, in Mittelgebirgsnähe auch mit Murenabgängen gerechnet werden. Großen Flüssen und Strömen droht durch die Regenfälle kein Hochwasser!



Tief ANNETRAUT verlagerte sich am Montag aus dem Süden Deutschlands in den Westen des Landes. Das Tief brachte eine markante Luftmassengrenze hervor, an der sich von Bayern ausgehend über Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bis ins Emsland gebietsweise kräftige Schauer, Gewitter und Regenfälle entwickelten. „Am meisten Regen fiel bis zum Dienstagmorgen in einigen Teilen Bayerns, Hessens sowie in den Landkreisen Steinfurt (NRW), Grafschaft Bentheim und im südwestlichen Emslandkreis (Niedersachsen)“, berichtet Stefan Laps, Meteorologe der MeteoGroup Unwetterzentrale.

Im bayerischen Scheyern kamen bis zum Dienstagmorgen zum einen durch kräftige Gewitter und zum anderen durch länger andauernden Regen innerhalb von 24 Stunden 86,4 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Im hessischen Alsfeld-Eifa wurden 52,5 Liter gemessen, an der Wetterstation Markt Bibart in Bayern kamen noch 52,4 Liter pro Quadratmeter zusammen. „Diese Mengen entsprechen zwei Drittel, teilweise sogar der ganzen Monatsration, die sonst im ganzen Mai zu erwarten ist“, vergleicht der Unwetterexperte. Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen war Rheine-Bentlage. Hier kamen 48,6 Liter pro Quadratmeter zusammen.

Üblicherweise werden bei Schwergewitterlagen nicht immer die Messstationen getroffen. Ein spezielles Analyseverfahren von MeteoGroup, das flächendeckende Niederschlagsradar-Informationen und Stations-Messwerte kombiniert, ergab im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Bayern zwischen Pfofeld und Pleinfeld Niederschlagsmengen von rund 100 Litern pro Quadratmeter. Hier kam es bei einem kräftigen Gewitter nicht nur zu Starkregen sondern auch zu größerem Hagel.


Am Dienstag und Mittwoch verlagert sich die Luftmassengrenze langsam weiter in die Mitte Deutschlands. Am Dienstag erstreckt sie sich von Nordrhein-Westfalen über Nordhessen, Südniedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen bis nach Brandenburg. „In Bereich der Front kommt es weiterhin gebietsweise zu unwetterartigen Regenfällen, im Osten auch zu teils kräftigen Gewittern“, warnt Laps. Vor allem zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt, möglicherweise auch im Norden Thüringens gehen die Unwetterexperten von MeteoGroup derzeit von den höchsten Niederschlagsmengen aus. „Bis zum Mittwochabend sind örtlich deutlich über 100 Liter Regen pro Quadratmeter möglich“, prophezeit Laps.

Solch große Niederschlagsmengen innerhalb von 24 bis 36 Stunden bleiben nicht ohne Folgen. So muss in den genannten Gebieten mit lokalen Überschwemmungen gerechnet werden, kleine Flüsse und Bäche können über die Ufer treten und in Mittelgebirgsnähe können zum Beispiel Hänge abrutschen oder Muren abgehen. „Die großen Flüsse und Ströme sind dagegen nicht in Gefahr, so dass in keiner Weise mit Auswirkungen wie der letztjährigen Hochwasserkatastrophe zu rechnen ist“, beruhigt der Unwetterexperte. Am Donnerstag ist die Unwettergefahr vorüber und das Wetter beruhigt sich wieder.

Mehr Informationen unter www.meteogroup.com

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