(openPR) Baden-Baden - Im Wahlkampf Baden-Badens, der am 12. März 2006 mit der Wahl des künftigen Oberbürgermeisters der Kurstadt sein Ende findet, ist auf der Schlussgeraden Offensives auszumachen.
Allerdings geht der Angriff nicht von den beiden aussichtsreichen Kandidaten Rückert und Gerstner, beides CDU-Mitglieder, aus, sondern vom Unterstützerkreis "Baden-Badener für Klaus Rückert". Dieser Unterstützerkreis, zu dem etliche Gemeinderatsmitglieder und auch die CDU-Fraktionsvorsitzende Ursula Lazarus gehören, schaltete nicht nur kleinformatige Zitat-Anzeigen von Baden-Badenern, die teilweise wegen fehlenden Einverständnisses der Zitierten zu Irritationen führten, sondern auch zum 8. März 2006 ein ganzseitiges Inserat im Werbewochenblatt "Kurstadt-Nachrichten".
Die Überschrift lautet: "6 gute Gründe für Dr. Klaus Rückert"
Als erster Grund ist formuliert:
"Wir wollen wirklich frischen Wind und keinen Bürgermeister aus einer Kleinstadt, die halb so groß ist wie Gaggenau."
All denjenigen, die weder dem Unterstützerkreis angehören, noch als dessen Mitglieder einen derartigen Affront gegen Kleinstädte gutheißen, mag zum Trost gereichen, dass die Auflage dieses Blattes bei 21700 liegt.
Somit ist die Wahrscheinlichkeit doch recht groß, dass weder in Sigmaringen, wo Kandidat Gerstner seit 14 Jahren wohl recht erfolgreich als Bürgermeister wirkt, noch im ähnlich großen Weil der Stadt, wo Kandidat Rückert bis zum Jahr 2003 vier Jahre lang Erster Beigeordneter gewesen ist, erfahren wird, welche Wertschätzung soliden Kleinstädten von einem geringen Teil der Bevölkerung der "großen", von dauernden Finanznöten geplagten Stadt Baden-Baden mit rund 53000 Einwohnern entgegen gebracht wird.







