(openPR) Im Februar 2014 ist neben den allseits bekannten und den Markt dominierenden Internetimmobilienportalen eine neue Berliner Immobilienplattform unter www.immodelfin.com online gegangen. Das neue ausschließlich auf Berlin spezialisierte Immobilienportal namens Immodelfin unterscheidet sich von den althergebrachten entscheidend dadurch, dass es nicht nur ausschließlich provisionsfreie Wohnungsangebote akzeptiert und verbreitet. Vielmehr verlangt es darüber hinaus selbst keinerlei Gebühren von den Wohnungsanbietern oder von den Nutzern für die Angebote. Diese können für die unbegrenzte Dauer ihrer Aktualität auf der Seite eingestellt werden entweder von den Anbietern selbst oder auf deren Bitte – und dies ebenfalls wieder kostenlos – durch den Betreiber der neuen Plattform.
Provisionsfreie Wohnungen, kostenlose Angebote und kostenlose Hilfestellung durch den Betreiber – steht der Name Immodelfin also tatsächlich für mehr ein, als bloß ein rhetorischer Werbeschachzug gegen das Stigma „Immobilienhaie“ der Immobilienbranche zu sein? Florian Schwanhäußer, der mit seiner Florian Schwanhäusser Immobilien GmbH Immodelfin betreibt, erklärt, dass das Konzept der umfassenden Gebührenfreiheit seines Immobilienportals durch die internetpolitische Idee begründet sei, dass Informationen im Internet grundsätzlich und ganz gleich welcher Provenienz und Art kostenlos sein sollten. Diese Kostenfreiheit habe gleichermaßen für das Einstellen als auch den Bezug von Informationen zu gelten. Herr Schwanhäußer versteht in diesem Sinne sein Portal weniger als eine immobilienmarkt- oder mietpolitische Intervention noch primär als Versuch, einen Marktvorteil durch die Kostenfreiheit seines Angebots zu erzielen. Vielmehr wende er sich mit immodelfin.com klar gegen die allgemeine Tendenz, im Netz Informationen zu verkaufen, die keinerlei bedeutenden Beschaffungsaufwand im Sinne einer genuinen Dienstleistung voraussetzen. – Bleibt die Gretchenfrage, wie sich aber Immodelfin tatsächlich selber finanziell trägt. Derzeit ist Immodelfin ausschließlich privat durch die Florian Schwanhäusser Immobilien GmbH finanziert. Daran, so Herr Schwanhäußer, solle sich auch in der Zukunft nichts ändern, um den internetpolitischen Charakter seines Immobilienplattformprojekts zu unterstreichen.
Von diesem Geist zeugt auch die derzeitige Plakat- und Sticker-Werbekampagne der neuen Immobilienplattform. Sie konnte den bekannten Streetart-Künstler SP38, der allgemein durch seine Aktion „Who Kills Mitte“ bekannt ist, für sich gewinnen. So wirbt Immodelfin derzeit mit den Slogans „Who Kills the Commission“, „Escape from Immoney“, „Vive l’Immodelfin” in der Stadt.











