(openPR) Gesamtinvestitionen von rund 48 Millionen Euro
(Frankfurt am Main, 4. Juni 2003) Im Juni diesen Jahres sind die Arbeiten zum Bau des neuen elektronischen Stellwerkes (ESTW) für den Bereich des Bahnhofs Gießen bis zu den Bahnhöfen Lollar, Großen Buseck, Erdkauterweg, Großen Linden und Dutenhofen angelaufen. Bis zur Inbetriebnahme im Juni 2004 werden auch die Signalanlagen in den genannten Bereichen erneuert. Alle Aktivitäten werden bis Dezember 2004 abgeschlossen sein. Nicht mehr benötigen Altanlagen und Altstellwerke werden zurückgebaut. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projektes beläuft sich auf rund 48 Mio. Euro.
Die Deutsche Bahn AG hat ein umfassendes, bundesweites Programm für die Erneuerung und Verbesserung der Signal- und Stellwerkstechnik aufgelegt. Auf der Grundlage elektronischer Steuereinheiten wird ein Netz neuer elektronischer Stellwerke (ESTW) realisiert, das neben der Verbesserung der Betriebsqualität auch zu komfortablere Dispositions- und Bedienmöglichkeiten führt.
Allein im vergangenen Jahr konnten bundesweit 22 elektronische Stellwerke mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 500 Mio. € in Betrieb genommen werden. Das Zielkonzept sieht bis 2010 rund 300 dieser Anlagen vor.
Der Bahnhof Gießen wird nach Fertigstellung des ESTW von der Betriebszentrale Frankfurt/M aus ferngesteuert. Um kurzfristig die Verfügbarkeit der Kernbereiche des Bahnhofes und damit die Aufrechterhaltung des Zugverkehrs sicherstellen zu können, erfolgt die Inbetriebnahme des ESTW Gießen in einer ersten Baustufe nur für den Teil Personenbahnhof. Aufgrund der Knotenpunktlage des Bahnhofs Gießen an den Strecken Kassel Hbf – Frankfurt/M, Gießen – Fulda, Gießen – Gelnhausen, Köln-Deutz – Gießen wird der Umbau unter Aufrechterhaltung des Eisenbahnbetriebes erfolgen. Behinderungen während der Bauphase werden so gering wie möglich gehalten.











