(openPR) TRIANOmedien beleuchtet die Vorgeschichte des nahenden Muttertags. Traditionell DER umsatzstärkste Verkaufstag der Blumenbranche in Deutschland. Hunderte von Tonnen an Schnittblumen für diesen längst hochkommerzialisierten Feiertag befinden sich schon jetzt auf dem Weg von Gewächshäusern und Großhändlern im In- und Ausland in die Blumengeschäfte. Dort sollen sie in den kommenden Tagen auf das Vortrefflichste die Kassen füllen.
Wie so oft von Amerika kommend, breitet sich der Muttertag ab 1918 in Europa aus. Erst im Inflationsjahr 1923 auch in Deutschland.
Den dringlichen Wunsch des Verbandes Deutscher Blumengeschäftsinhaber nach einem offiziellen Feiertag greift die nationalsozialistische Reichsregierung schon im Jahr ihres Regierungsantritts 1933 auf.
Am 20. Mai 1934 geht es dann los: Der "Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter" ist offiziell. Und mit dem "Segen" von Reichskanzler Adolf Hitler gibt es fünf Jahre und 1 Tag später das "Das Ehrenkreuz der deutschen Mutter", kurz "Mutterkreuz". Sogar alsbald in 3 Ausformungen: Bronzefarben, silberfarben und goldfarben. Die goldfarbene Version wird ab dem achten Kind verliehen. Es scheint hier um eine geradezu olympische Sport-Disziplin zu gehen…
Die Verleihungs-Richtlinien sind in der NS-Verwaltung genau festgelegt: Erstens die sogenannte "arische"Abstimmung der Kindeseltern. Zweitens "geistig und körperlich im Vererbungssinn gesund" und "sittlich einwandfrei". Sowie drittens die zu veranschlagenden Kinder sind lebend auf die Welt gekommen. Totgeburten zählen nicht.
Darüber wacht eine mehrstufige Verwaltung mit der Eingangs-Ebene Bürgermeister bzw. Ortsgruppenleiter bis hinauf zur Präsidialkanzlei der Ordenskanzlei.
"Unwürdigkeit" der Mutter wird geahndet. Dazu zählen Verfehlungen wie "Rassenschande" oder ggf. auch schon eine Liaison mit einem Zwangsarbeiter. Das große Liebesvermögen der ausgezeichneten Damen wird mithin amtlicherseits hurtig kanalisiert. Wieviele Ehrenkreuz-Trägerinnen sich von diesen Regularien haben einschränken lassen, ist nicht überliefert. Der Reichsminister des Innern wacht darüber und ist seit dem Heiligabend sogar 1938 befugt, in entsprechenden Fällen einzugreifen. Mit Entzug des Ehrenkreuzes.
Viele mehr oder weniger stolze Mütter tragen ihr Ehrenkreuz an einem blau-weiß-gestreiften Halsband. Mit dem Namenszug ihres amtierenden Reichskanzlers und "Führers". Bis maximal zum 8. Mai 1945. Flugs verschwinden im Frühjahr '45 über zehn Millionen Mutterkreuzen in den hintersten Schubladen der Kommoden und überall da, wo ungebetene Gäste eigentlich nicht nachschauen sollten. Die Mehrzahl der deutschen Mütter weiß, was nun die Stunde geschlagen hat…
Seit der Währungsreform im Juni '48 scheinen Blumen bei deutschen Müttern wieder mehr geschätzt zu werden. Die Bürgermeister-Ämter der jungen Bundesrepublik werden von einem Zeremoniell entlastet, und die Blumenindustrie freut sich.
In den vergangenen Jahren hat der Blumeneinzelhandel jedoch massive Konkurrenz vom Süßwarenhandel bekommen, der mit Süßwaren und Pralinés lockt.
TRIANOmedien empfiehlt ein nachhaltigeres Geschenk für alle Mütter, Großmütter und Partnerinnen:
Schöne Erinnerungen an eine bessere Zeit, als die Mutter noch ein junges Mädchen war
Einen Geschenk-Film für den jeweiligen Geburts-Jahrgang der zu Beschenkenden. Sei es ein Jahrgangs-Film, sei es ein Jugend-Jahre- oder ein Kinder-Jahre-Film: Allesamt filmische Zeitreisen, die der Mutter schöne Erinnerungen an die Zeit des eigenen Aufwachsens spenden. Damals, als sie selbst noch klein war, und Puppenmutter spielte: "Weißt Du noch…?"
Derartige Filme produziert TRIANOmedien aus seinem reichen Archiv an etlichen Tausenden Privatfilmen für die Geburts-Jahrgänge 1920 bis 1975. Mithin für alle 38 bis 94jährigen Mütter. Auf www.TRIANOmedien.de können Sie das aktuelle Sortiment an Geschenkfilmen sehen. Und sich dazu jeweils "Film-Trailer" ansehen.
Alle diese Jugend-Chroniken sind dort im Shop von TRIANOmedien direkt beziehbar.











