(openPR) Studieren mal anders - Bewerbungsschluss 1. Juni!
Das Studieren an den chinesischen Universitäten hat sich sehr gewandelt. „China hat enorm von unseren westlichen Bildungssystemen gelernt,“ sagt Barbara Wagner-Horch, die Studiengangskoordinatorin des neuen deutsch-chinesischen Studiengangs an der ESB Business School. Anstelle von Massenvorlesungen findet der Unterricht überwiegend in kleinen Gruppen von 10 bis 20 Studenten statt.
Das kann auch Stefanie Backes bestätigen. Sie hat ihr praktisches Studiensemester an der UIBE in Peking verbracht. „Die Dozenten sind sehr offen, herzlich und hilfsbereit. Der Kontakt war vor allem in den Sprachkursen sehr persönlich.“ Die Betreuung der internationalen Studenten beschreibt sie als sehr gut. Auch ihr Start an der UIBE war beeindruckend. „Es gab eine große Willkommensveranstaltung für alle Austauschstudenten und jeder deutsche Studierende bekam einen chinesischen Studenten zugeteilt, der ihn zu Beginn unterstützt hat. Wie hilfreich das war, haben wir gleich bei der Anmeldung zu den einzelnen Kursen gemerkt. Hier braucht man viel Geduld und darf sich von einem gewissen Chaos nicht beunruhigen lassen.“
Die UIBE bietet auch ein vielfältiges Freizeitangebot wie Sportturniere, Gesangswettbewerbe und anderes. Diese sind zwar eher auf chinesische Studenten ausgerichtet, „aber eines davon war dennoch auch ein Highlight für mich. Zu einem der vielen Gesangswettbewerbe kam sogar ein Kamerateam und der Gewinner durfte anschließend in einer Fernsehshow auftreten. Um diesen Wettbewerb herum gab es ein riesiges Fest.“
Auch Jonas Hense kam letztes Jahr begeistert von seinem Chinaaufenthalt zurück. Die Gastfreundschaft und Neugier auf die westliche Kultur beindruckten ihn am meisten. „In den ländlichen Regionen wurden wir beinahe wie Berühmtheiten behandelt. Das war unglaublich! Obwohl wir uns zu Beginn nur schwer auf Chinesisch verständigen konnten und nur wenige Chinesen Englisch sprechen, waren die Menschen sehr hilfsbereit und zuvorkommend, so dass wir uns schnell wohlgefühlt haben.“
Wie wichtig es ist, etwas Chinesisch zu können, haben die deutschen Gaststudenten gleich am Anfang bei der Wohnungssuche in Peking festgestellt. Eine passende Unterkunft zu finden, war für sie die größte Hürde während ihres Aufenthalts. „Glücklicherweise haben wir einen sehr netten Makler gefunden, der sogar Englisch sprach. Er hat uns bei der Suche geholfen und auch eine Wohnung vermittelt,“ sagt Jonas Hense erleichtert. Der Kontakt zu den Einheimischen ist auch im Alltagsleben sehr wertvoll. Man lernt nicht nur die Sprache, sondern bekommt auch bereitwillig Hilfe. „Als ich einmal in der Apotheke Aspirin kaufen wollte, gab es nur traditionelle chinesische Medizin. Da hat mir eine chinesische Freundin geholfen, das richtige Medikament zu bekommen.“ berichtet Stefanie Backes.
Peking ist eine enorm vielfältige und internationale Stadt und hat in Sachen Kultur und Gastronomie sehr viel zu bieten. Am besten und günstigsten ist das Essen in einem Restaurant oder Imbiss. Einkaufen gehen und zu Hause selbst kochen, das macht in Chinas Metropolen fast niemand; vor allem da nahezu jedes Restaurant auch einen Lieferservice anbietet. Dass bei den Studenten neben allem Ernst der Spaß nicht zu kurz kommt weiß jeder. „Wir sind regelmäßig ausgegangen – die Discos hier sind echt super!“ Eine nette Übereinstimmung haben Peking und Reutlingen noch: die Kriminalitätsrate in Peking ist gleich Null und Reutlingen ist die sicherste Großstadt Deutschlands. Das dürfte vor allem die Eltern beruhigen.
Das einzige was die Studenten gestört hat, war der Smog und das fehlende Umweltbewusstsein. Jonas Hense: „Für Asthmatiker ist China definitiv nix. Aber zur Not gibt es die Atemschutzmasken.“ Nach ihrem Studienaufenthalt in China wollen alle zumindest für eine Urlaubsreise noch einmal dorthin. Jonas Hense kann sich sogar vorstellen, für ein paar Jahre in China zu arbeiten. „Alle meine Vorurteile haben sich in Luft aufgelöst. Man hat sogar den Eindruck, dass wir Europäer für die Chinesen ein Vorbild sind.“
Erstmalig bietet die ESB Business School in Reutlingen zum Wintersemester 2014/2015 den Bachelorstudiengang „International Management“ im Sprachzweig deutsch-chinesisch an. Zwei Jahre in Deutschland und zwei Jahre in China zu studieren, zu arbeiten und zu leben ist eine Herausforderung für Mitteleuropäer. Dass es sich aber lohnt, haben namhafte, global agierende Unternehmen bestätigt. Sie werben bereits jetzt um die zukünftigen Absolventen. Auch Praktikanten der Hochschule Reutlingen, die ein Auslandssemester in Peking verbracht haben, sind begeistert!
Als aufstrebende Wirtschaftsmacht stellt China für viele Firmen ein großes Potential dar. Unterstrichen wird die dadurch, dass in den letzten Jahren deutsche Unternehmen systematisch Geschäftsstrukturen und Standorte in China aufgebaut haben. So verwundert es nicht, dass inzwischen die meisten Personalentsendungen nach Asien führen.
In vielen Firmen werden Führungsausgaben an den Standorten im Ausland zunächst Mitarbeitern übertragen, die aus dem gleichen Land kommen wie das Unternehmen selbst. Umso wichtiger ist es, dass sich diese Mitarbeiter in der fremden Kultur schnell zurechtfinden.
Kombinierte Studiengänge, die sich mit der Wirtschaft und der Kultur Chinas beschäftigen, sind allerdings noch selten. Der ausgebildete Fachwissenschaftler und linguistisch-kulturell kompetente Sinologe findet sich nur selten in einer Person. Die Wirtschaft braucht also „China-Versteher“ – dass hat auch die FAZ in einem Artikel vom 24.01.2014 festgestellt.
Gleichzeitig nimmt das Interesse der Studierenden an Studien- und Praxiserfahrung in der Volksrepublik China stark zu. Bereits vor einigen Jahren hat man dies auch an der ESB Business School in Reutlingen erkannt und kontinuierlich an der Entwicklung des ersten integrierten deutsch-chinesischen Doppelstudiengangs im Fach „International Management“ gearbeitet. Dieser wird nun erstmals zum Wintersemester 2014/2015 in Kooperation mit der angesehenen University of International Business & Economics (UIBE) in Peking angeboten.
Die Kombination aus sprachlicher und fundierter fachlicher Ausbildung der beiden Hochschulen bietet in jeder Hinsicht eine ideale Vorbereitung, um im betriebswirtschaftlichen und kulturell-sprachlichen Bereich beruflich erfolgreich Fuß zu fassen. Bereits jetzt werben namhafte Unternehmen um die zukünftigen deutsch-chinesischen Studienabgänger. „Es wird eher so aussehen, dass wir von der Absolventenseite her die Nachfrage der Unternehmen nicht so schnell befriedigen können“, so Professor Dr. Tobias Schütz, Leiter des neuen deutsch-chinesischen Studiengangs.
In diesem Studiengang erlangen die Studierenden innerhalb von acht Semestern sowohl einen Abschluss an der ESB Business School als auch der ausländischen Partneruniversität. Die ersten zwei Jahre verbringen die Studierenden in Reutlingen und besuchen Vorlesungen in klassischen BWL-Fächern wie Marketing, Finance und Controlling.
Danach geht es an die internationale Partnerhochschule UIBE in Peking. Professor Dr. Tobias Schütz, ist zuversichtlich: “Natürlich wäre es ideal, die Fremdsprache in ihren Grundzügen zu beherrschen. Doch haben wir ein spezielles dreistufiges Modell entwickelt, so dass die Sprachbarriere keine sein wird“. In den beiden ersten Jahren in Reutlingen stehen zusätzlich täglich Sprachunterricht und interkulturelle Vorlesungen und Seminare auf dem Programm, um ein gewisses Grundniveau zu erreichen. Ist das Sprachniveau nach zwei Jahren schon ausreichend, gilt es die Praktika für eine Sprachintensivierung im Gastland zu nutzen. Ansonsten erhalten die Studierenden ein Zwischenjahr in Peking, in dem ausschließlich Kultur und Sprache intensiv gelehrt und gelernt werden.
Die UIBE zählt in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre zu den renommiertesten und attraktivsten Institutionen Chinas. Sie befindet sich im zentral gelegenen Chaoyang District, dem internationalen Stadtviertel Pekings. Übrigens: Neben den klassischen BWL-Fächern werden auch exotisch anmutende Fächer wie die Schriften und Lehren von Mao Tse-Tung und chinesische Militärtheorie unterrichtet.




