(openPR) Die Busse IS GmbH präsentiert sich vom 5. bis zum 9. Mai 2014 auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologie IFAT in München. Auf einem Gemeinschaftsstand der Deutschen Bundesstiftung Umwelt stellen sich die Leipziger Abwasserspezialisten auf Stand A5.310 der Messe München vor. Besonderes Augenmerk gilt in diesem Jahr dem aktuellen Forschungsprojekt der Busse IS GmbH, für das die Entwickler mit dem Fraunhofer IKTS Dresden zusammenarbeiten.
Übergeordnetes Ziel der Forschung ist es, auch organische Spurenstoffe wie Hormon- und Arzneimittelrückstände aus kommunalem Abwasser weitestgehend zu entfernen. Dafür soll das in der Praxis bereits etablierte BUSSE-MF-Verfahren, das auf der IFAT ebenfalls zu sehen ist, um ein hybrides Membransystem erweitert werden. Die nachgeschaltete photokatalytisch aktiv beschichtete Keramikstruktur wird mit UV-Licht bestrahlt. So wird eine weitere Desinfektion des Anlagenfiltrats, das bereits die Mikrofiltration durchlaufen hat, erreicht. Mittels dieser zweiten Barriere werden anthropogene Spurenstoffe aufgeknackt, langkettige in kurzkettige chemische Verbindungen umgewandelt.
Durch die optimierte Behandlung des Brauchwassers wollen die Abwasserprofis der Busse IS eine Ablaufqualität erreichen, die neue Anwendungsbereiche für das hygienisierte Brauchwasser eröffnet. So ist etwa die Wiederverwendung auch für Waschmaschinen oder Schwimmbäder denkbar. Ebenfalls erwartet werden niedrigere Betriebskosten und ein geringerer Wartungsaufwand im Vergleich zu konventionellen Anlagen. Die Qualität des Filtrats, das die Anlage verlässt, wird an den Vorgaben der Europäischen Badegewässerrichtlinie gemessen.
Basis der aktuellen Forschung ist das bereits weltweit angewendete Busse-Mikrofiltrationsverfahren. Der Anwendungsbereich einer BUSSE-MF umfasst neben der Standardlösung als Hauskläranlage z. B. Lösungen für schwimmende Häuser, Mietyachten, Theater- oder Museumsschiffe ebenso wie den Einsatz als Abwasserrecyclinganlage bei bestehendem Anschluss an die zentrale Abwasserentsorgung.











